Archiv für die Kategorie „Controller: News“

Lotto: Sechs-Millionen-Euro-Jackpot geknackt

Donnerstag, 3. April 2014

Ein Lottospieler aus Sachsen-Anhalt hat den Jackpot im Lotto 6 aus 49 in Höhe von sechs Millionen Euro geknackt. Der Tipper hatte am Mittwoch als bundesweit einziger die gezogenen Gewinnzahlen inklusive Superzahl richtig, wie der Deutsche Lotto- und Totoblock am Donnerstag mitteilte. Der Glückspilz darf sich nun über exakt 6.308.101,50 Euro freuen.

Einen „Sechser“ erzielten Spielteilnehmer aus Baden-Württemberg und Bremen. Beide haben mit ihrem Tipp jeweils 466.147,90 Euro gewonnen. Im Spiel 77 wurde der Jackpot nicht geknackt, weshalb dieser für die Ziehung am Samstag bei etwa zwei Millionen Euro steht.

In der Zusatzlotterie Super 6 hat ein Tipper aus Rheinland-Pfalz in der höchsten Klasse gewonnen und ist nun um 100.000 Euro reicher.

 

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Zocker aufgepasst! Neues Spiel mit Terror-Ziege!

Mittwoch, 2. April 2014

Was auf den ersten Blick total irrsinnig klingt, gibt es nun wirklich: ein Spiel, bei dem man eine Ziege spielt, die eine ganze Stadt zerstören soll! Ob auf der Wasserrutsche oder beim Saltoschlagen – diese Ziege ist unzerstörbar. Doch natürlich gibt es auch Punkte zu ergattern, und zwar für diverse Kunststückchen,  aber vor allem für das Anrichten von Chaos und Unheil! Ob man nun mit seiner Ziege Tankstellen solange mit den Hörnern attackiert bis diese explodieren („Michael Bay“) oder Felsen mit der klebrigen Ziegenzunge ableckt, sodass sie einstürzen, für alles gibt es eine Wertung und natürlich auch eine Bestenliste! Man kann seine Ziege aber auch im Kornkreis von Aliens entführen lassen oder sie zum „Goat-König“ werden lassen, damit es Artgenossen vom Himmel regnen kann. Klingt verstörend und irre? Ist es auch! Aber auch fesselnd und sehr witzig.

Angelehnt ist der sogenannte Goat Simulato an „Tony Hawk’s Pro Skater“, bei dem man auch in einem gewissen Bereich durch bestimmte Aktionen Ereignisse und somit Punkte auslösen kann. Ganz so agil wie die Skater bei Tony Hawk ist sie jedoch nicht: wenn man sie zu sehr antreibt, stolpert sie gerne mal über die eigenen vier Hufe. Es gibt zudem einen Raketenrucksack, dessen Kurs nicht steuerbar ist, was einen als Spieler schon mal auf die Palme bringen kann. Auch besonders lang ist das Spielvergnügen nicht; nach nur wenigen Stunden hat man die meisten Gebiete besichtigt und Sammelgegenstände aufgespürt. Es gibt allerdings noch Figuren wie die „Hohe Ziege“ (die der uns bekannten Giraffe sehr ähnelt) oder extra Mods, die man freischalten kann, ohne dafür mehr zu bezahlen. Als Fazit lässt sich festhalten, dass es ein sehr kurzweiliges, verrücktes und actiongeladenes Spiel ist, bei dem es nicht um feines Handling oder besonders ausgefeilte Technik geht, sondern vor allem um den Spaß!

Nach Papst-Audienz bittet Bischof Tebartz-van Elst um Vergebung

Dienstag, 1. April 2014

Nachdem der umstrittene Limburger Bischof Tebarzt-van Elst in der vergangenen Woche für eine Audienz bei Papst Franziskus war, bat er danach in einer Erklärung um Vergebung. Es seien seinerseits Fehler gemacht worden und er bitte diejenigen um Vergebung, die darunter haben leiden müssen. Worin genau seine Fehler bestanden, konkretisierte der Bischof jedoch nicht. Er wurde aus seinem Bistum Limburg abberufen und ihm wurde von Papst Franziskus in Aussicht gestellt, zu gegebener Zeit neue Aufgaben zugewiesen zu bekommen. Diese Abberufung sieht er nun als Chance für sich, aber auch für Limburg und er bittet in seiner Erklärung, damit nun eine Zäsur zu machen und nicht neue Konflikte heraufzubeschwören. Dies sehen auch zwei seiner schärfsten Kritiker ähnlich: Thomas Schüller und Karl-Joseph Schäfer („Wir sind Kirche“) haben zwar die Vermutung, dass diese Entschuldigung nur entstanden sei, weil Papst Franziskus Druck gemacht habe, jedoch läge es sicherlich auch ihm am Herzen, das Kriegsbeil zu begraben und wieder Ruhe einkehren zu lassen. Laut Schüller, der von den Menschen Vergebung als Akt der kirchlichen Lehre fordert, sei diese Entschuldigung die einzige Möglichkeit für Tebarzt-van Elst gewesen, einen Neubeginn zu starten und sich neuen Aufgaben zuzuwenden. Mit welchen Aufgaben genau er betreut werden kann, sei jedoch noch nicht klar. Eine der Möglichkeiten wäre ein Job an einer kirchlichen Hochschule, denn Tebarzt-van Elst war mal zwei Jahre als Professor für Pastoraltheologie in Passau tätig, besitzt somit also eine wissenschaftliche Qualifikation.

Nun wurde aber bekannt, dass im Januar ein 5er BMW mit Sonderausstattung vom Bistum Limburg geordert wurde, der im Mai geliefert werden soll. Zu dieser Zeit war Tebarzt-van Elst jedoch schon beurlaubt und nicht bemächtigt, solche Geschäfte zu tätigen. Von dieser Bestellung wussten laut Bistumssprecher Stephan Schnelle weder der Generalvikar Wolfgang Rösch, noch die Finanzverwaltung. Es bleibt also bisher unklar, woher diese Bestellung stammt und wie die vertraglichen Konditionen beschaffen sind – die Bistumsleitung ist dabei, die Finanz- und Vermögensangelegenheiten aufzuarbeiten.

„Do it for Denmark“ – Kampagne soll Dänemark wieder zu mehr Kindern verhelfen

Montag, 31. März 2014

Krise in Dänemark: seit Jahren ist die Geburtenrate rückläufig. Nun gibt es eine neue Kampagne, die dem Problem entgegenwirken und gleichzeitig die Tourismusbranche, die ebenfalls sinkende Zahlen zu verzeichnet hat, stärken soll. Laut einer Statistik haben die Dänen nämlich 46% mehr Sex, wenn sie im Urlaub – besonders auf Städtereisen – sind. Sogar 10% der Kinder wurden auf einer solchen Reise gezeugt.

In der Kampagne werden nun also dänische Paare aufgefordert, einen Städtetrip zu buchen und währenddessen für Nachwuchs zu sorgen. Um einen Ansporn dafür zu bieten, wird den Eltern eine 3-Jahres-Ration an Windeln und eine Ausstattung fürs Baby zugesichert. Zudem gibt es einen kinderfreundlichen Urlaub obendrauf. Für die Teilnahme ist aber Voraussetzung, dass die Paare eine Städtereise buchen und danach ein Foto vom positiven Schwangerschaftstest vorweisen können. Um den richtigen Reisezeitraum zu finden, bietet die Seite sogar Tipps, wie man den Eisprung ermittelt. Ob dieses Projekt erfolgreich ist, wird sich noch zeigen, auf YouTube hat der Spot aber immerhin schon gut 3 Millionen Klicks!

Gerichte lassen bei „Ehrenmördern“ keine Milde walten

Sonntag, 30. März 2014

Deutsche Strafgerichte behandeln sogenannte Ehrenmörder nicht milder als andere Beziehungstäter, sondern sogar strenger. Das ergibt eine Studie des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Strafrecht in Freiburg, die demnächst erscheint und über die der „Spiegel“ in seiner neuen Ausgabe berichtet. Die Forscherin Julia Kasselt hat 78 Fälle zwischen 1996 und 2005 ausgewertet, bei denen die Täter Partner oder Verwandte wegen kultureller „Ehrenkodizes“ angegriffen hatten.

Kasselt verglich die Urteile mit 91 Schuldsprüchen gegen Partnermörder, die etwa aus Eifersucht getötet hatten, und stellte fest, dass Letztere deutlich milder bestraft wurden. Das Fazit der Forscherin: „Die Justiz gibt Ehrenmördern keinen `kulturellen Rabatt`.“ Ein gegenteiliger Eindruck war jüngst durch ein Urteil des Landgerichts Wiesbaden entstanden, das einen Deutschafghanen wegen Mordes an seiner schwangeren Freundin verurteilt hatte.

Eine „besondere Schwere der Schuld“ wurde dabei nicht erkannt, da sich der Täter „aufgrund seiner kulturellen und religiösen Herkunft in einer Zwangslage befunden“ habe. Das bedeutet, dass er nach 15 Jahren Chancen auf eine Haftentlassung hat.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Bayern: 27-Jähriger stirbt nach Familienstreit

Samstag, 29. März 2014

In der Nacht auf Samstag ist ein 27-jähriger Mann gestorben, nachdem es in der bayerischen Stadt Erlangen zuvor zu einem Familienstreit gekommen war. Der 27-Jährige habe nach derzeitigem Ermittlungsstand gegen 01:00 Uhr seinen 54-jährigen Vater angegriffen, teilte die örtliche Polizei mit. Dabei verletzte der Sohn den Vater durch mehrere Messerstiche so schwer, dass dieser nach notärztlicher Erstversorgung in ein Krankenhaus transportiert werden musste.

Ob zurzeit Lebensgefahr besteht, ist nicht bekannt. Der Sohn flüchtete nach dem Vorfall aus dem Haus und verschwand zunächst. Noch während der umfangreichen Fahndungsmaßnahmen durch zahlreiche Einsatzkräfte der örtlichen Polizei kam die Mitteilung, dass auf der Bundesstraße 2 ein Fußgänger von einem Pkw erfasst worden war.

Wie sich herausstellte, handelte es sich dabei um den 27-Jährigen. Seine Verletzungen waren so schwer, dass er kurz nach Einlieferung in ein Krankenhaus verstarb. Der 18-jährige Kraftfahrer wurde leicht verletzt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Umfrage: Mehr als 80 Prozent für Rente mit 63 und Mindestlohn

Freitag, 28. März 2014

Dass Arbeitnehmer, die 45 Jahre lang Beiträge in die Rentenversicherung eingezahlt haben, schon mit 63 Jahren ohne Einbußen in Rente gehen können, finden die meisten Deutschen gut. 81 Prozent aller Befragten beim aktuellen ZDF-Politbarometer stimmten dafür. Nur 17 Prozent sehen das nicht so.
Allerdings ist eine Mehrheit aller Befragten (50 Prozent) der Meinung, dass die Rente mit 63 zu stark zulasten der jüngeren Generation geht, 44 Prozent meinen das nicht. Weiterhin findet eine überdeutliche Mehrheit (82 Prozent) aller Befragten des ZDF-Politbarometers es gut, dass jetzt ein allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 Euro eingeführt wird. Lediglich 16 Prozent lehnen diesen ab.

Allerdings glauben 40 Prozent aller Befragten, dass die Einführung eines Mindestlohns in dieser Höhe in einigen Bereichen zu einem Abbau von Arbeitsplätzen in größerem Umfang führen wird. 58 Prozent erwarten eine solche Auswirkung nicht.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Desiree Nick: „Frauen sind zur Ware geworden“

Freitag, 28. März 2014

Kabarettistin Desirée Nick, 57, beklagt, dass es Frauen heute immer noch an Selbstwertgefühl fehlt und sie deshalb glauben, ihren Körper optimieren zu müssen: „Der Körper ist das letzte Schlachtfeld. Nun sind wir selbst zur Ware geworden. Man kauft sich falsche Wimpern, falsche Nägel, falsche Nägel, falsche Brüste, den falschen Hintern„, sagte Nick der „Welt“.

Das mache Frauen klein und reduziere sie auf Barbiepuppen-Status. TV-Frauen, die eigentlich „ganz normale schlanke Maße“ hätten, müssten der Öffentlichkeit die „unperfekte Frau vorspielen: Ich bin die Vollschlanke.“ Dabei seien solche Frauen eben „nicht magersüchtig, wie alle anderen„, sagte Nick in dem Interview.

Ihren 17-jährigen Sohn hat die Entertainerin daher bewusst anders erzogen: „In seinem Umfeld kommen solche Leute nicht vor. An seiner Schule ist Fernsehen verboten. Wenn er mal losgelassen wird, kommt ihm das alles sicher wie ein großer Zirkus vor„, sagte Nick.

Ihre persönlichen Frauen-Vorbilder seien Christiane Hörbiger, Suzanne von Borsody und Eva Matthes.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Bauernverband: Einzelhandel torpediert mit Preissenkungsrunde gemeinsame Initiative

Donnerstag, 27. März 2014

Der Einzelhandel torpediert aus Sicht des Bauernverbandes die gemeinsame „Initiative Tierwohl“ mit der aktuellen Preissenkungsrunde vor allem bei Fleischprodukten. In einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Donnerstagausgabe) sagte Generalsekretär Bernhard Krüsken, „hier wird Glaubwürdigkeit zerstört„. Es entstehe der Eindruck, dass Mehrkosten für das Plus an Tierwohl, die eigentlich der Handel habe tragen wollen, bereits im Vorfeld wieder hereingeholt werden.

Der Verbandsvertreter trat dem Argument der Discounter entgegen, es würden lediglich gesunkene Futterpreise an die Kunden weitergegeben. „Es geht um den klaren Anspruch, das Preiseinstiegssegment zu setzen und den billigsten Preis im Markt zu bieten„, sagte Krüsken. Seiner Aussage nach ist der Vertrag für die für Anfang 2014 angekündigte Initiative unterschriftsreif.

Nachbesserungswünsche des Einzelhandels hätten für Verzögerungen gesorgt. Bei der gemeinsamen Aktion von Landwirtschaft, Lebensmittelindustrie und Handel sollen die Haltungsbedingungen für Tiere verbessert werden. Die Mehrkosten für teilnehmende Bauern, die beispielsweise weniger Schweine einstallen als bisher, sollen von einem Fonds beglichen werden.

Den wiederum will der Handel speisen. Es wird mit einer Summe im zwei- bis dreistelligen Millionenbereich gerechnet. Krüsken warnte die Politik davor, Tierhalter durch zu hohe Auflagen aus Deutschland zu verdrängen.

„Die Regale des Lebensmittelhandels in Deutschland scheren sich nicht darum, wo die Ware herkommt. Wenn es genug Ware aus deutscher Produktion gibt, dann brüstet sich jeder gerne mit dem Siegel `Made in Germany`. Aber wenn es knapp wird, dann wird die Ware aus dem Ausland herangeschafft.“ Der Bauern-Vertreter wandte sich zudem gegen Kritik an Wachstumszielen von Agrarbetrieben. „Niemand aus dem Kreis derjenigen, die Größe in der Landwirtschaft kritisch sehen, ist heute noch mit seinem Gehalt von 1985 zufrieden„, so Krüsken. Insbesondere der niedersächsische Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne) mache sich zum Exponenten dieser „sehr kurzfristigen und nicht sachgerechten Betrachtung„, kritisierte er.

 

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Käßmann sieht Mitschuld der evangelischen Kirche an Judenfeindlichkeit

Mittwoch, 26. März 2014

Die evangelische Kirche hat sich zu einer Mitschuld an der Judenfeindlichkeit in Deutschland bekannt: Martin Luthers Schrift „Von den Juden und ihren Lügen“ von 1543 sei „furchtbar„, sagte die Botschafterin für das 500-jährige Reformationsjubiläum, Margot Käßmann, dem Magazin „Cicero“ (Aprilausgabe). „Wir können uns von der Schuld nicht freisprechen, dass im Protestantismus ein starker Antijudaismus vorhanden war. Insofern gibt es eine Schuldgeschichte.“

Die evangelische Kirche habe aber gelernt. Heute sei eine solche Judenfeindlichkeit in der Kirche undenkbar. Der renommierte Kriminologe Christian Pfeiffer verlangte von der EKD eine kritische Rückschau in der Luther-Dekade, die im Jahr 2017 endet.

Das Spektrum der Möglichkeiten reicht von einer Historikerkommission, wie sie etwa das Auswärtige Amt oder verschiedene große Firmen eingesetzt haben, bis hin zu einem sorgfältig vorbereiteten und gründlich dokumentierten Symposium„, schreibt er in einem Beitrag für „Cicero“. 1543 habe der Reformator gefordert, was knapp 400 Jahre später in der Reichspogromnacht realisiert worden sei. Dies sei in der Luther-Dekade eine „schwere Erblast„.

In dem Beitrag untersucht Pfeiffer die Wirkung von Luthers späten Schriften. Diese hätten starke Beachtung gefunden. „Sie konnten so über Jahrhunderte hinweg bei der Begründung und Fortentwicklung judenfeindlicher Einstellungen und Verhaltensweisen eine wichtige Rolle spielen. Die Nationalsozialisten erkannten das sehr früh und nutzten die eigentlich theologisch begründeten antijudaistischen Schriften Luthers für ihren rassistisch orientierten Antisemitismus.“ Deshalb sei Aufarbeitung nötig, forderte der Kriminologe. Wenn sich maßgebliche Vertreter der Kirche weiterhin wie Denkmalschützer vor den Reformator stellten, würden sie in eine unglaubwürdige Abwehrhaltung geraten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur