Archiv für die Kategorie „Vermischtes“

Umfrage: Jeder Vierte nutzt Tablet-Computer

Montag, 24. Februar 2014

Mit 26 Prozent nutzt gut jeder vierte Deutsche einen Tablet-Computer. Laut einer Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands Bitkom hat sich damit die Zahl der Tablet-Nutzer innerhalb eines Jahres auf etwa 18 Millionen Menschen verdoppelt. Die Tablet-PCs seien bei den 30- bis 49-Jährigen am beliebtesten: Etwa 34 Prozent aus dieser Altersgruppe nutzten einen der flachen Rechner.

„Tablet-Computer haben sich extrem schnell durchgesetzt und den PC-Markt tiefgreifend verändert“, erklärte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Bei den 14- bis 29-Jährigen gebrauchen 30 Prozent der Befragten ein Tablet, während jeder Vierte zwischen 50 und 64 Jahren ein derartigen Computer nutze. „Tablet-Computer sind gerade für PC-Anfänger besonders gut geeignet. Durch die intuitive Steuerung per Finger sind sie einfach zu bedienen“, so Rohleder weiter.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Sarrazin: Unterschiede bei Mann und Frau in Sachen Intelligenz

Sonntag, 23. Februar 2014

Nach Ansicht des Bestseller-Autors und früheren Bundesbank-Vorstands Thilo Sarrazin bestehen zwischen der Intelligenz von Männern und der von Frauen erhebliche Unterschiede, die er für angeboren hält.

Sarrazin sagte „Bild am Sonntag“: „Deutlich mehr Männer haben einen IQ von über 130.“ Sarrazin räumte aber ein: „Auch bei den weniger Intelligenten, also denen mit einem IQ von unter 70, gibt es mehr Männer. Uns wird dagegen immer die Gleichheit von Männern und Frauen gepredigt, Unterschiede werden ausgeblendet.“ Belegt seien die Unterschiede durch „die Ergebnisse von diversen Intelligenztests“. Sarrzain: „Dabei zeigt sich regelmäßig, dass die Ergebnisse für Männer weiter streuen. Im Vergleich zu den Frauen gibt es mehr Männer mit sehr niedriger, aber auch mehr Männer mit sehr hoher Intelligenz.“ Und weiter: „Diese Unterschiede sind so stabil, dass sie wohl größtenteils angeboren sind. Auch andere Unterschiede sind ja angeboren: etwa die größere Körperkraft der Männer oder ihre stärkere Neigung zur Gewalt.“

Die Mehrheit der Deutschen ist entschieden anderer Auffassung. Nach einer Emnid-Umfrage für „Bild am Sonntag“ sind 83 Prozent der Bundesbürger davon überzeugt, dass keine Unterschiede zwischen der Intelligenz von Frauen und Männern bestehen. Dass es mehr hochbegabte Männer als Frauen gibt, glauben nur 13 Prozent der Deutschen.

Emnid befragte am 20.2.2014 genau 504 Personen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Maas fordert klare Datenschutzregeln

Samstag, 22. Februar 2014

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hat nach dem Verkauf des Kurznachrichtendienstes WhatsApp an Facebook angekündigt, sich für klare Datenschutzregeln einzusetzen. Das sei wichtig, um die Daten der Nutzer besser zu schützen, sagte Maas der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. (mehr …)

Neues Sarrazin-Buch: Islam keine Religion des Friedens

Freitag, 21. Februar 2014

Der frühere Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin kritisiert Darstellungen des Islam als Religion des Friedens und als Bereicherung für Deutschland und Europa. Etwa 25 Prozent der Muslime seien „radikal oder islamistisch eingestellt„, zitiert die „Bild-Zeitung“ (Freitagausgabe) aus seinem aktuellen Buch „Der Neue Tugendterror“. Mit Verweis auf eine Studie des Bundesinnenministeriums schreibt Sarrazin, 46 Prozent der Muslime wünschten, dass „in Deutschland irgendwann mehr Muslime leben„, 25 Prozent sähen Atheisten als minderwertige Menschen und 18 Prozent empfänden Juden als minderwertige Menschen.

Sarrazin widerspricht zudem der Ansicht, Einwanderung könne die demographischen Probleme Deutschlands lösen. „Damit wird das Erfolgsmodell der deutschen Wirtschaft in den nächsten Jahrzehnten von innen ausgehöhlt„, so der umstrittene Autor des 2010 erschienenen Bestsellers „Deutschland schafft sich ab“. Sarrzin: „Bei solcher Politik ist der Zeitpunkt absehbar und maximal noch 25 Jahre entfernt, an dem Deutschland trotz steigender Abgaben weder sein Sozialleistungsniveau aufrechterhalten noch das Rentenniveau sichern kann.

Sarrazin wirbt für mehr Akzeptanz gegenüber Ungleichheiten in Deutschland: „Den Antrieb, der dahintersteht, sollte man nicht beschädigen„, so Sarrazin. „Überall schlägt der Schnelle den Langsamen, der Fleißige den Faulen, der Gebildete den Unwissenden, der Kluge den Dummen, der Kreative das Gewohnheitstier, der Glückspilz den Pechvogel, und so entsteht ständig neue Ungleichheit. Man kann ihre Folgen mildern, soweit sie sozial nicht akzeptabel sind.“

Aber, so Sarrazin: „Eine bestimmte Ungleichheit von Einkommen und Vermögen ist die unvermeidliche Folge einer jeden funktionierenden Marktwirtschaft. Der Korrektur durch staatliche Eingriffe sind deshalb stets Grenzen gesetzt.“ Sarrazin warnt auch davor, Tugenden wie Fleiß, Pünktlichkeit, Disziplin gering zu schätzen: „Der Vorbehalt gegen Sekundärtugenden reflektiert teils Neid gegen die Tüchtigen, teils deutschen Selbsthass. Dieser Vorbehalt kann sich nicht damit abfinden, dass sich sachlicher Erfolg und moralische Qualität auf ganz unterschiedlichen Ebenen abspielen. Dabei gerät in Vergessenheit, dass auch moralisch motivierte Handlungen umso erfolgreicher sind, je mehr ihre Durchführung von Sekundärtugenden getragen wird.“ Das Buch wird am 24. Februar vorgestellt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Nach Milliarden-Deal: Datenschützer rät zu Boykott von Facebook und WhatsApp

Freitag, 21. Februar 2014

Als Konsequenz aus dem Kauf des Kurznachrichtendienstes WhatsApp durch Facebook rät der Leiter des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD), Thilo Weichert, diese Dienste künftig nicht mehr zu nutzen. „Ich warne davor, die beiden Dienste zu nutzen und empfehle deutsche oder sonstige europäische Angebote zu verwenden„, sagte Weichert „Handelsblatt-Online“. „Wem die Vertraulichkeit der eigenen Kommunikation etwas wert ist, der sollte auf vertrauenswürdige Dienste zurückgreifen.
Dies könnten nur Unternehmen sein, die einem wirksamen Datenschutzregime unterliegen und die transparente technische Sicherungen vorsehen. WhatsApp sei eine „Datenschleuder, die technisch nicht ausgereift ist„, sagte Weichert weiter. „Die Datenlecks sind problematisch, zumal die App Adressbücher ausliest.“

Er gehe davon aus, dass Facebook nun die Daten der WhatsApp-Nutzer für kommerzielle Zwecke ausbeutet. „Facebook kann sich diese Daten nun greifen, um damit Geld zu verdienen.“ Der Kieler Datenschützer Weichert gab zudem zu bedenken, dass durch den Facebook-Deal die Konkurrenz weitgehend ausgeschaltet werde.

Das dürfte aus wettbewerbsrechtlicher Sicht sicherlich auch nicht ganz unproblematisch sein.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Facebook kauft WhatsApp

Mittwoch, 19. Februar 2014

Facebook kauft WhatsappWie das soziale Netzwerk Facebook am Mittwoch vermeldete, hat es den mobilen Messengerdienst WhatsApp übernommen. Als Kaufpreis werden 19 Milliarden US-Dollar in bar und in Form von Facebook-Aktien angegeben.

Es bleibt abzuwarten, was Facebook mit dem gigantischen Zukauf in Zukunft vor hat. Facebook versuchte bislang vergeblich, über seine mobilen Apps sowie eigenen Messenger-Apps, die auf dem Facebook-Chat basieren, gegen Konkurrenten wie WhatsApp oder Apples „iMessages“ anzukommen. Mit dem Zukauf sichert sich Facebook den weltweit größten mobilen Messengerdienst, der jedoch zuletzt in die Kritik geraten ist, da das Unternehmen Daten wie Textnachrichten oder Fotos über dessen Server lenkt und diese unbemerkt beispielsweise durch US-Geheimdienste ausgewertet könnten. Gleiches gilt auch für die Standortdaten der Benutzer.

Die deutsche Jugendzeitschrift Bravo hat für ihren „TrendMonitor“ zuletzt 1000 junge Menschen zu ihren Vorlieben befragt. Die Erkenntnis: Facebook bleibt weit hinter WhatsApp zurück. Ist die Übernahme des Dienstes also womöglich eine Chance für Facebook, dem prognostizierten Abwärtstrend entgegenzuwirken? Wie der SPIEGEL zuletzt vermeldete, wenden viele Facebook-Nutzer zwischen zwischen 18 und 34 Jahren in Deutschland und den USA dem sozialen Netzwerk inzwischen wieder den Rücken zu. Dies jedenfalls belegen laut SPIEGEL aktuelle Zahlen der Analysefirma Socialbakers.

Welche Zwecke verfolgt Facebook mit WhatsApp? Begrüßt ihr den Kauf oder seid ihr schon längst auf sicherere Alternativen wie „Telegram“ oder „Threema“ umgestiegen? Sagt uns eure Meinung in den Kommentaren!

PS: Du bist auf der Suche nach einem Radiostream, der genau deine Lieblingsmusikrichtung spielt? RauteMusik.FM bietet dir 21 Channels mit den verschiedensten Channels. Hier kommst du zu unserer Senderübersicht!

Auf der großen Kinoleinwand: Peter Gabriel „Back to Front“ – Live in der O2 Arena, London 2103

Mittwoch, 19. Februar 2014

Eine Legende des Poprocks kommt auf die Kinoleinwand – die UCI KINOWELTen präsentieren das Konzert des Musikers Peter Gabriel aus der Londoner O2 Arena. Mit exklusiven Interviews, Backstage-Reportagen und in ultrascharfen HD.

Peter Gabriel – einer der innovativsten Musiker der letzten Jahrzehnte – kommt mit einem unvergleichlichen Konzertfilm ins Kino. Zur Feier seines erfolgreichsten Albums „So“ von 1986 startete die Legende des Poprocks 2012 seine „Back to Front“-Tour.

ONE NIGHT ONLY am 10. März um 20 Uhr in allen UCI KINOWELTen

Über 6 Millionen Mal ging es in aller Welt über den Ladentisch, wurde mit internationalen Gold- und Platin-Auszeichnungen überhäuft und taucht in jeder Liste von Alben, die man gehört haben muss, auf: Peter Gabriels „So“ von 1986. Um das 25jährige Jubiläum seines größten Erfolges gebührend zu feiern, ließ es sich der Ex-Genesis-Frontmann nicht nehmen, eine sensationelle Tour auf die Beine zu stellen. Wieder vereint mit seiner Original-Band von 1986, begann Gabriel 2012 mit einer Tour durch die größten Arenen der USA und machte letztes Jahr in Europa weiter.

Der dabei entstandene Konzertfilm „Back to Front“ liefert neben der Aufzeichnung des Megakonzerts in der Londoner O2 Arena im Oktober 2013, dank Interviews mit allen wichtigen Protagonisten und Backstage-Reportagen, auch ein intensives Porträt des Künstlers Peter Gabriel. Im Vordergrund steht aber natürlich seine außergewöhnliche Musik. So beginnt Peter Gabriel das Konzert in London mit einem Song, den er erst auf der Bühne zu Ende komponiert und nimmt das Publikum auf seine eigene Art und Weise mit in sein kreatives Schaffen.

Filmisch perfekt inszeniert bringt „Back to Front“ die Zuschauer mitten ins Herz dieses einzigartigen Konzerterlebnisses. Bisher unveröffentlichte und neuinterpretierte Songs wechseln sich ab mit Peter Gabriels legendären Welthits wie „Solsbury Hill“, „Digging In The Dirt“ oder „Sledgehammer“ – ein musikalisches Erlebnis, das sonst kaum ein Künstler bieten kann.

 Jetzt Tickets für den außergewöhnlichen Konzertfilm mit Peter Gabriel sichern! UCI EVENTS zeigt „Peter Gabriel: Back to Front“, als Aufzeichnung vom Oktober 2013 aus der Londoner O2 Arena, am 10. März um 20 Uhr in perfektem HD und glasklarem 5.1 Sound in allen UCI KINOWELTen. Tickets sind für 15,- € zzgl. Zuschläge an der Kinokasse oder online erhältlich.

Jessica Simpson plant Comeback auf der Bühne

Mittwoch, 19. Februar 2014

US-Sängerin Jessica Simpson plant ein Comeback auf der Bühne. In der ABC-Sendung „Good Morning America“ kündigte sie, an ihre Gesangskarriere wieder voranzutreiben, sobald sie verheiratet sei. Die Hochzeit mit ihrem Verlobten Eric Johnson werde „schon bald“ stattfinden, ein genaues Datum wollte sie jedoch noch nicht preisgeben. Sie sei schon „super aufgeregt“. Nach dem großen Tag solle dann ihre Musik-Karriere wieder ins Rollen kommen. „Ich will wieder singen„, so die 33-Jährige.

Ich will, dass meine Tochter mich auf der Bühne sieht.“ Auch ihr Verlobter habe sie noch nie performen sehen. „Das ist verrückt. Das ist meine Leidenschaft, das ist, was ich liebe, das ist alles, was ich bin„, sagte die Sängerin.

Quelle: dts Nachrichten

Nachfrage nach mobilen Datendiensten wächst weiter

Dienstag, 18. Februar 2014

Die Nachfrage nach mobilen Datendiensten wächst 2014 auf dem bereits erreichten hohen Niveau weiter stark an. In diesem Jahr werden in Deutschland voraussichtlich 9,6 Milliarden Euro mit mobilen Datendiensten umgesetzt, teilte der Hightech-Verband Bitkom anhand aktueller EITO-Daten am Dienstag in Berlin mit. Weniger dynamisch verläuft demnach die Entwicklung bei mobilen Sprachdiensten.
Zwar steigt die Anzahl der abgehenden Gesprächsminuten auch in diesem Jahr um rund eine Milliarde auf dann 111 Milliarden. Obwohl so viel per Handy telefoniert wird, wie noch nie, sinkt der Umsatz mit mobilen Sprachdiensten um sechs Prozent auf 10,9 Milliarden Euro. Seit 2010 ist der Markt für Mobiltelefonie um 3,4 Milliarden Euro geschrumpft.

Die Mobilfunk-Branche erlebt gerade einen Zeitenwechsel. In den nächsten Jahren wird die mobile Datenkommunikation an der mobilen Telefonie vorbeiziehen„, sagte Jens Schulte-Bockum aus dem Bitkom-Präsidium. „Daraus ergeben sich enorme Herausforderungen für die Netzbetreiber.

Wie groß die Dynamik im Bereich mobiler Datendienste ist, zeigt das Wachstum der Datenmengen in den deutschen Mobilfunknetzen. Während 2008 das mobile Datenvolumen in Deutschland bei elf Millionen Gigabyte lag, werden es in diesem Jahr voraussichtlich 330 Millionen Gigabyte sein.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

„SZ“: Menschen in deutschen Krankenhäusern werden oft fälschlicherweise für hirntot erklärt

Dienstag, 18. Februar 2014

In deutschen Krankenhäusern werden Menschen oft fälschlicherweise für hirntot erklärt. Das geht aus Unterlagen hervor, die der „Süddeutschen Zeitung“ vorliegen. Demnach kommt es immer wieder zur Ausstellung von Totenscheinen, ohne, dass der Hirntod nach den dafür vorgesehenen Richtlinien diagnostiziert worden ist.

Ursache ist nach „SZ“-Recherchen eine unzureichende Ausbildung der Ärzte, die den Hirntod feststellen. So stritten sich Mediziner nach der Todesfeststellung zum Teil darüber, wie der Hirntod richtig zu bestimmen sei. Totenscheine, die schon ausgestellt waren, mussten somit korrigiert werden.

In einem Fall bei einem Kleinkind sind Organe für die Transplantationsmedizin entnommen worden, ohne, dass der Hirntod richtig diagnostiziert worden war. In acht weiteren Fällen aus den vergangenen drei Jahren, über die die Zeitung in ihrer Dienstagausgabe berichtet, wurden die Fehler gerade noch rechtzeitig vor der Organ-Entnahme entdeckt. Voraussetzung für die Feststellung des Hirntods ist, dass alle Umstände ausgeschlossen sind, die das Gehirn nur betäuben – etwa Medikamente, eine zu niedrige Körpertemperatur, Koma oder Vergiftung.

In mehreren der Zeitung vorliegenden Fällen aber wurde der Hirntod bestimmt, obwohl die Patienten gerade erst mit starken Schmerzmitteln betäubt worden waren. Auch andere Fehler kamen vor, etwa ein nicht korrekter Test auf Atemstillstand. Dabei wurden die Fehler nicht nur in kleinen Krankenhäusern gemacht, sondern auch an Universitätskliniken und in Fachabteilungen, heißt es in dem Bericht.

Der Hirntod wird in Deutschland pro Jahr bei etwa 2.000 Menschen diagnostiziert. Für eine Organspende ist er Voraussetzung. Für die Diagnose gilt ein umfangreiches Regelwerk der Bundesärztekammer. Dieses besagt zum Beispiel, dass zwei qualifizierte Ärzte „übereinstimmend und unabhängig“ voneinander den Hirntod feststellen müssen, bevor der Totenschein ausgestellt werden kann.

Quelle: dts Nachrichtenagentur