Archiv für die Kategorie „Vermischtes“

Mutmaßlicher Bombenleger von Bonn plante Anschlag seit 2010

Samstag, 15. März 2014

Der mutmaßliche Bombenleger vom Bonner Hauptbahnhof plante offenbar seit 2010 einen Anschlag in Deutschland. Laut Anklage der Bundesanwaltschaft, die das Nachrichtenmagazin „Focus“ einsehen konnte, hatte der radikal-islamische Salafist Marco G. bereits am Silvestertag 2010 in einer Mail angekündigt, die Ungläubigen würden bald „Blut weinen“. Den Sprengstoffanschlag soll der 26-jährige Hartz-IV-Empfänger und zweifache Vater demnach seit September 2011 ausgetüftelt haben.

Entgegen anderslautender Medienberichte soll die Bombe auch explosionsfähig gewesen sein. Brennstofftests ergaben unter anderem, dass jenes 115 Gramm schwere Gemisch aus Ammoniumnitrat und Nitromethan detoniert wäre. Am 10. Dezember 2012 sollte die in einer Sporttasche versteckte Rohrbombe um 13:30 Uhr auf dem belebten Bahnsteig 1 des Bonner Hauptbahnhofs explodieren.

Der Bonner Konvertit G. hatte vier Gaskartuschen an den Sprengkörper angebracht. Ein Feuerball sollte so viele „Ungläubige“ (Kuffar) wie möglich töten. In drei Metern Umkreis hätten herumfliegende Splitter Menschen getötet.

„Wegen eines Konstruktionsfehlers oder der „fragilen“ Zündvorrichtung“ zündete die laut der Anklage der Bundesanwaltschaft nicht. G. soll laut Bundesanwaltschaft auch den Impuls für das Mordkomplott gegen die Spitze der rechtsextremen Partei „Pro NRW“ gegeben haben. Bei seinem Mitstreiter Enea B., einem Ex-Elite-Polizist der albanischen Anti-Terroreinheit „Renea“, fand sich laut „Focus“ ein Plan mit dem Arbeitstitel „Riconicion“ (Albanisch: „Überprüfung/Aufklärung/Erkundung“) zur Vorbereitung und zum Ablauf des Anschlags auf „Pro NRW“-Chef Markus Beisicht.

Darin, so die Bundesanwaltschaft, ging es „um die Identifizierung des potentiellen Opfers, die Aufklärung der Wohnanschrift, der Arbeitszeiten, des genutzten Fahrzeugs einschließlich des Kennzeichens, das Auskundschaften von Tatörtlichkeiten sowie der nächstgelegenen Polizeiwache“. Den Ermittlungen zufolge sollte B. als erster auf Beisicht schießen. Der Mitangeklagte Koray D. war als zweiter Schütze vorgesehen. G. sollte als Fluchtfahrer dienen, ein vierter Mann sollte absichern. Nach der Verhaftung der mutmaßlichen Terrorzelle drohte B. Generalbundesanwalt Harald Range „Focus“ zufolge in einem Brief: „Ihr seid meine Feinde und ich bin euer Feind bis zum Tod.“

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Seehofer würdigt Hoeneß` Entscheidung

Freitag, 14. März 2014

Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat die Entscheidung von Uli Hoeneß begrüßt, das Urteil des Landgericht Münchens zu akzeptieren und auf eine Revision zu verzichten. „Die Entscheidung von Herrn Hoeneß nötigt mir Respekt ab“, sagte Seehofer dem „Handelsblatt“ (Montagsausgabe). „Seine Erklärung zeigt, dass er ein Mensch mit Format ist. Er hat sehr verantwortlich gehandelt, indem er auf die Revision verzichtet und seine Ämter niedergelegt hat.“ Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel bekundete Respekt vor Hoeneß` Entscheidung. Dieser war am Donnerstag zu drei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden.

Am Freitag hatte Hoeneß erklärt, er habe seine Anwälte gebeten, nicht gegen das Urteil in Revision zu gehen. Darüber hinaus trat er von seinen Ämtern als Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender beim FC Bayern zurück.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Hoeneß verzichtet auf Revision und tritt als FC-Bayern-Präsident zurück

Freitag, 14. März 2014

Uli Hoeneß hat einen Tag nach seiner Verurteilung wegen Steuerhinterziehung Konsequenzen gezogen. „Nach Gesprächen mit meiner Familie habe ich mich entschlossen, das Urteil des Landgerichts München II in meiner Steuerangelegenheit anzunehmen„, teilte Hoeneß in einer persönlichen Erklärung am Freitag mit. „Ich habe meine Anwälte beauftragt, nicht dagegen in Revision zu gehen. Das entspricht meinem Verständnis von Anstand, Haltung und persönlicher Verantwortung.“ Steuerhinterziehung sei der Fehler seines Lebens gewesen. Den Konsequenzen dieses Fehlers wolle er sich stellen.

Außerdem lege ich mit sofortiger Wirkung die Ämter des Präsidenten des FC Bayern München eV und des Aufsichtsratsvorsitzenden der FC Bayern München AG nieder„, heißt es weiter in der Erklärung. „Ich möchte damit Schaden von meinem Verein abwenden. Der FC Bayern München ist mein Lebenswerk und er wird es immer bleiben. Ich werde diesem großartigen Verein und seinen Menschen auf andere Weise verbunden bleiben, solange ich lebe.“ Hoeneß war am Donnerstag vom Landgericht München II zu drei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden.

Quelle: dts Nachrichtenmagazin

Urteil in Steuerprozess: Hoeneß zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt

Donnerstag, 13. März 2014

Der Präsident des FC Bayern München, Uli Hoeneß, ist vom Landgericht München II zu drei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden. Die Staatsanwaltschaft hatte zuvor eine Haftstrafe von fünf Jahren und sechs Monaten gefordert, während die Verteidigung von Hoeneß in ihrem Plädoyer höchstens eine Bewährungsstrafe für den Bayern-Präsidenten sowie die Aussetzung des Haftbefehls forderte. Während des Prozesses war bekannt geworden, dass Hoeneß dem Staat einer Hochrechnung einer Steuerfahnderin zufolge 27,2 Millionen Euro und damit deutlich mehr als zunächst angenommen schulde.
Die exakte Steuerschuld von Hoeneß soll nach dem Urteil des Landgerichts München II das zuständige Finanzamt ausrechnen. Hoeneß hatte Mitte Januar 2013 seine Selbstanzeige eingereicht. Nach der Urteilsverkündung haben nun beide Seiten eine Woche Zeit, Rechtsmittel gegen die Entscheidung des Gerichts einzulegen.

Sollte die Verteidigung oder die Staatsanwaltschaft davon Gebrauch machen, geht der Fall vor den Bundesgerichtshof in Karlsruhe.

Quelle: dts Nachrichtenmagazin

Umfrage: 90 Prozent der Deutschen halten Putin für „machthungrig“

Mittwoch, 12. März 2014

Laut einer Forsa-Umfrage für das Magazin „Stern“ halten 90 Prozent der Bundesbürger den russischen Präsidenten Wladimir Putin für „machthungrig„. 84 Prozent stimmten der Aussage zu, Putin sei „clever„, 83 Prozent bezeichneten ihn in der Umfrage als „stark„. Für 80 Prozent gilt Putin als „kalt„, drei von vier Befragten halten den russischen Präsidenten gar für „gefährlich„.

Zugleich kann fast jeder dritte Deutsche Putins Handeln auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim nachvollziehen: 29 Prozent äußerten in der Umfrage Verständnis für das Vorgehen der russischen Regierung, überdurchschnittlich oft die Ostdeutschen (37 Prozent) und Wähler der Linken (35 Prozent). Fast zwei Drittel (64 Prozent) haben dafür jedoch kein Verständnis, überproportional die Wähler der Grünen (71 Prozent).

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Umfrage: Jede zweite junge Frau will nicht auf Mascara verzichten

Mittwoch, 12. März 2014

Laut einer Umfrage wollen 51,4 Prozent der Frauen zwischen 20 und 40 Jahren nicht auf Mascara verzichten. In der Umfrage für das Mode- und Beautymagazin „Petra“ gaben außerdem 20,8 Prozent der befragten Frauen an, nicht auf Make-up verzichten zu wollen. Zudem gab mit 95,4 Prozent eine deutliche Mehrheit der Frauen an, niemals ungeschminkt zu Dates, Verabredungen mit Freunden oder Jobterminen zu gehen.

Lediglich 4,6 Prozent der Frauen erklärten, dass sie sich für diese Anlässe nicht immer schminken würden. „Dahinter steht das Bedürfnis, sich selbst etwas Gutes zu tun. In dem Fall wird Schminken zu einem Ausdruck von Selbstliebe und Selbstachtung. Da kommt eine innere Haltung zum Vorschein, die signalisiert: Ich bin mir wichtig und wertschätze mich„, erklärt die Psychologin Astrid Schütz das Schmink-Verhalten der befragten Frauen zwischen 20 und 40 Jahren.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Uganda: Kritiker wollen Anti-Homosexualitätsgesetz anfechten

Dienstag, 11. März 2014

 Eine Gruppe von ugandischen Bürgern sowie zwei Nichtregierungsorganisationen wollen offenbar das im Februar in Kraft getretene Anti-Homosexualitätsgesetz anfechten. Das teilte die Organisation Human Rights Watch am Dienstag mit. Das Gesetz verstoße in mehreren Punkten gegen in der Verfassung des Landes verankerten Bürgerrechte – unter anderem gegen die Gleichheit vor dem Gesetz, das Recht auf Privatsphäre und die Meinungsfreiheit.
Darüber hinaus fördere es Homophobie und Ausgrenzung und verstoße gegen internationale Menschenrechtsabkommen, die Uganda ratifiziert habe. Das Gesetz sieht unter anderem eine lebenslange Haftstrafe für „Wiederholungstäter“ vor. Bei einem erstmaligen Verstoß gegen das Gesetz droht eine Haftstrafe von bis zu 14 Jahren.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Umfrage: Jede fünfte Frau würde Körper gerne mit Heike Makatsch tauschen

Dienstag, 11. März 2014

Laut einer Umfrage würde mit 18 Prozent fast jede fünfte deutsche Frau ihren Körper am liebsten mit dem von Heike Makatsch tauschen, wenn sie in einen Körper eines deutschen Stars schlüpfen könnte. Maria Furtwängler und Alexandra Maria Lara landen mit jeweils 17 Prozent knapp dahinter, wie eine Forsa-Umfrage für die „Gala“ ergeben hat. 30 Prozent der befragten Männer würden demnach ihren Körper am liebsten mit „Tatort“-Kommissar Til Schweiger tauschen.

Es folgen Matthias Schweighöfer mit 21 Prozent und Elyas M`Barek mit 14 Prozent. Bei den internationalen Stars liegt Jennifer Aniston bei den Frauen mit 23 Prozent auf dem ersten Platz. Es folgen Julia Roberts mit 22 und Kate Winslet mit 15 Prozent.

Bei deutschen Männern liegt „James Bond“-Darsteller Daniel Craig mit 17 Prozent auf dem ersten Platz. Bruce Willis folgt mit 16 Prozent auf Platz zwei, an dritter Stelle liegt Brad Pitt mit 15 Prozent. Die Umfrage hatte das Magazin im Vorfeld der „Gala Spa Awards“ in Auftrag gegeben.

Diese zählen zu den wichtigsten internationalen Beauty- und Spa-Auszeichnungen und werden am 15. März in Baden-Baden verliehen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Carsten Maschmeyer gegen Gefängnisstrafe für Steuerhinterzieher

Montag, 10. März 2014

Carsten Maschmeyer, Unternehmer, Investor und Inhaber der Maschmeyer Group, spricht sich gegen Gefängnisstrafen für Steuersünder aus. „Die Entscheidung des Bundesgerichtshofs, dass für Steuerhinterziehungen jenseits von einer Million Euro keine Bewährung bei Freiheitsstrafen möglich ist, ist aus einer Vielzahl von Gründen wahrscheinlich keine Abschreckung, für das Gemeinwohl teilweise sogar schädlich und in manchen Fällen schlicht ungerecht„, schreibt der ehemalige Inhaber des Finanzvertriebs AWD am Tag des Prozessbeginns gegen den Präsidenten des FC Bayern München, Uli Hoeneß, in einem Gastbeitrag für das „Handelsblatt“ (Montagausgabe). Hoeneß muss sich in seiner Steueraffäre vor Gericht verantworten.

Der Schaden, den Steuerhinterzieher anrichten, sei „ausschließlich finanzieller Art„. In einer Gesellschaft, „bei der die Rechtsprechung selbst bei tödlichen Unfällen unter Alkoholeinfluss häufig nur eine Bewährungsstrafe verhängt, steht eine Freiheitsstrafe für Steuertäter in keinem Verhältnis„, schreibt Maschmeyer. Sie stellten schließlich keine Gefahr für die Allgemeinheit dar.

Deswegen plädiere ich für drastisch erhöhte Steuernachzahlungen und Geldstrafen an Stelle von Freiheitsstrafen. Lieber eine volle Staatskasse als einen vollen Knast„, heißt es weiter. Überspitzt könne man sagen: „Wer die Kuh ins Gefängnis sperrt, kann sie nicht mehr melken.

Und in einigen Fällen gingen sogar Arbeitsplätze verloren. Das könne nicht im Interesse der Gesellschaft und des Fiskus sein, so Maschmeyer.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Fast jeder dritte Deutsche kann sich Online-Partnersuche vorstellen

Sonntag, 9. März 2014

Beinahe jeder dritte Deutsche (29 Prozent) kann sich vorstellen, für die Partnersuche online zu gehen. Das ist das Ergebnis einer Emnid-Umfrage für das Nachrichtenmagazin „Focus“.

Demnach würden 14 Prozent der Deutschen die Dienste einer Partnervermittlung oder Singlebörse im Internet nutzen. Für eine Partnersuche auf Facebook oder anderen sozialen Medien sprechen sich elf Prozent aus. Vier Prozent würden eine der so genannten Dating-Apps auf dem Handy einsetzen.

Mit dem Bildungsgrad steigt den Angaben zufolge die Lust, sich online zu verlieben. Bei den Deutschen mit Abitur oder Universitätsabschluss summierten sich die Flirthelfer Internet und Handy auf 43 Prozent. Das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid befragte für „Focus“ 1.015 repräsentativ ausgewählte Personen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur