Archiv für die Kategorie „Vermischtes“

Passwortdiebstahl: BSI stellt Sicherheitstest ins Internet

Montag, 7. April 2014

 Nach dem Bekanntwerden eines Diebstahls der Passwörter von Millionen E-Mail-Konten hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) einen Sicherheitstest veröffentlicht, mit dem Nutzer überprüfen können, ob sie von dem neuerlichen Datenklau betroffen sind. Auf der Internetseite www.sicherheitstest.bsi.de wird die eingegebene E-Mail-Adresse mit den Daten abgeglichen, die die Staatsanwaltschaft Verden (Aller) zur Verfügung gestellt hat, teilte das BSI am Montag mit. Ist die Adresse und damit auch die digitale Identität des Nutzers betroffen, so erhält dieser eine entsprechende Information per E-Mail an die angegebene Adresse.

Ist die eingegebene E-Mail-Adresse nicht betroffen, so erhält der Nutzer keine Benachrichtigung. Am vergangenen Donnerstag war bekannt geworden, dass Kriminelle die Passwörter von rund 18 Millionen E-Mail-Adressen gestohlen haben. Erst im Januar war bekannt geworden, dass Unbekannte rund 16 Millionen Benutzerkonten geknackt hatten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Medien: Türkei hebt Twitter-Sperre auf

Freitag, 4. April 2014

Die Türkei hat die im März verhängte Sperre des Kurznachrichtendienstes Twitter am Donnerstag offenbar wieder aufgehoben. Das berichtet die „Hürriyet Daily News“. Am Mittwoch hatte das türkische Verfassungsgericht die Blockade für unrechtmäßig erklärt und die zuständigen Behörden aufgefordert, diese wieder rückgängig zu machen.

Der Zugang zu Twitter war in der Türkei am 20. März blockiert worden. Eine Woche später wurde auch die Videoplattform YouTube für türkische Nutzer gesperrt. Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hatte dies damit begründet, dass die Plattformen das Ausspionieren von Staatsgeheimnissen ermöglichten.

Die Sperren hatten für teils heftige internationale Kritik gesorgt.

 

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Lotto: Sechs-Millionen-Euro-Jackpot geknackt

Donnerstag, 3. April 2014

Ein Lottospieler aus Sachsen-Anhalt hat den Jackpot im Lotto 6 aus 49 in Höhe von sechs Millionen Euro geknackt. Der Tipper hatte am Mittwoch als bundesweit einziger die gezogenen Gewinnzahlen inklusive Superzahl richtig, wie der Deutsche Lotto- und Totoblock am Donnerstag mitteilte. Der Glückspilz darf sich nun über exakt 6.308.101,50 Euro freuen.

Einen „Sechser“ erzielten Spielteilnehmer aus Baden-Württemberg und Bremen. Beide haben mit ihrem Tipp jeweils 466.147,90 Euro gewonnen. Im Spiel 77 wurde der Jackpot nicht geknackt, weshalb dieser für die Ziehung am Samstag bei etwa zwei Millionen Euro steht.

In der Zusatzlotterie Super 6 hat ein Tipper aus Rheinland-Pfalz in der höchsten Klasse gewonnen und ist nun um 100.000 Euro reicher.

 

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Zocker aufgepasst! Neues Spiel mit Terror-Ziege!

Mittwoch, 2. April 2014

Was auf den ersten Blick total irrsinnig klingt, gibt es nun wirklich: ein Spiel, bei dem man eine Ziege spielt, die eine ganze Stadt zerstören soll! Ob auf der Wasserrutsche oder beim Saltoschlagen – diese Ziege ist unzerstörbar. Doch natürlich gibt es auch Punkte zu ergattern, und zwar für diverse Kunststückchen,  aber vor allem für das Anrichten von Chaos und Unheil! Ob man nun mit seiner Ziege Tankstellen solange mit den Hörnern attackiert bis diese explodieren („Michael Bay“) oder Felsen mit der klebrigen Ziegenzunge ableckt, sodass sie einstürzen, für alles gibt es eine Wertung und natürlich auch eine Bestenliste! Man kann seine Ziege aber auch im Kornkreis von Aliens entführen lassen oder sie zum „Goat-König“ werden lassen, damit es Artgenossen vom Himmel regnen kann. Klingt verstörend und irre? Ist es auch! Aber auch fesselnd und sehr witzig.

Angelehnt ist der sogenannte Goat Simulato an „Tony Hawk’s Pro Skater“, bei dem man auch in einem gewissen Bereich durch bestimmte Aktionen Ereignisse und somit Punkte auslösen kann. Ganz so agil wie die Skater bei Tony Hawk ist sie jedoch nicht: wenn man sie zu sehr antreibt, stolpert sie gerne mal über die eigenen vier Hufe. Es gibt zudem einen Raketenrucksack, dessen Kurs nicht steuerbar ist, was einen als Spieler schon mal auf die Palme bringen kann. Auch besonders lang ist das Spielvergnügen nicht; nach nur wenigen Stunden hat man die meisten Gebiete besichtigt und Sammelgegenstände aufgespürt. Es gibt allerdings noch Figuren wie die „Hohe Ziege“ (die der uns bekannten Giraffe sehr ähnelt) oder extra Mods, die man freischalten kann, ohne dafür mehr zu bezahlen. Als Fazit lässt sich festhalten, dass es ein sehr kurzweiliges, verrücktes und actiongeladenes Spiel ist, bei dem es nicht um feines Handling oder besonders ausgefeilte Technik geht, sondern vor allem um den Spaß!

Nach Papst-Audienz bittet Bischof Tebartz-van Elst um Vergebung

Dienstag, 1. April 2014

Nachdem der umstrittene Limburger Bischof Tebarzt-van Elst in der vergangenen Woche für eine Audienz bei Papst Franziskus war, bat er danach in einer Erklärung um Vergebung. Es seien seinerseits Fehler gemacht worden und er bitte diejenigen um Vergebung, die darunter haben leiden müssen. Worin genau seine Fehler bestanden, konkretisierte der Bischof jedoch nicht. Er wurde aus seinem Bistum Limburg abberufen und ihm wurde von Papst Franziskus in Aussicht gestellt, zu gegebener Zeit neue Aufgaben zugewiesen zu bekommen. Diese Abberufung sieht er nun als Chance für sich, aber auch für Limburg und er bittet in seiner Erklärung, damit nun eine Zäsur zu machen und nicht neue Konflikte heraufzubeschwören. Dies sehen auch zwei seiner schärfsten Kritiker ähnlich: Thomas Schüller und Karl-Joseph Schäfer („Wir sind Kirche“) haben zwar die Vermutung, dass diese Entschuldigung nur entstanden sei, weil Papst Franziskus Druck gemacht habe, jedoch läge es sicherlich auch ihm am Herzen, das Kriegsbeil zu begraben und wieder Ruhe einkehren zu lassen. Laut Schüller, der von den Menschen Vergebung als Akt der kirchlichen Lehre fordert, sei diese Entschuldigung die einzige Möglichkeit für Tebarzt-van Elst gewesen, einen Neubeginn zu starten und sich neuen Aufgaben zuzuwenden. Mit welchen Aufgaben genau er betreut werden kann, sei jedoch noch nicht klar. Eine der Möglichkeiten wäre ein Job an einer kirchlichen Hochschule, denn Tebarzt-van Elst war mal zwei Jahre als Professor für Pastoraltheologie in Passau tätig, besitzt somit also eine wissenschaftliche Qualifikation.

Nun wurde aber bekannt, dass im Januar ein 5er BMW mit Sonderausstattung vom Bistum Limburg geordert wurde, der im Mai geliefert werden soll. Zu dieser Zeit war Tebarzt-van Elst jedoch schon beurlaubt und nicht bemächtigt, solche Geschäfte zu tätigen. Von dieser Bestellung wussten laut Bistumssprecher Stephan Schnelle weder der Generalvikar Wolfgang Rösch, noch die Finanzverwaltung. Es bleibt also bisher unklar, woher diese Bestellung stammt und wie die vertraglichen Konditionen beschaffen sind – die Bistumsleitung ist dabei, die Finanz- und Vermögensangelegenheiten aufzuarbeiten.

„Do it for Denmark“ – Kampagne soll Dänemark wieder zu mehr Kindern verhelfen

Montag, 31. März 2014

Krise in Dänemark: seit Jahren ist die Geburtenrate rückläufig. Nun gibt es eine neue Kampagne, die dem Problem entgegenwirken und gleichzeitig die Tourismusbranche, die ebenfalls sinkende Zahlen zu verzeichnet hat, stärken soll. Laut einer Statistik haben die Dänen nämlich 46% mehr Sex, wenn sie im Urlaub – besonders auf Städtereisen – sind. Sogar 10% der Kinder wurden auf einer solchen Reise gezeugt.

In der Kampagne werden nun also dänische Paare aufgefordert, einen Städtetrip zu buchen und währenddessen für Nachwuchs zu sorgen. Um einen Ansporn dafür zu bieten, wird den Eltern eine 3-Jahres-Ration an Windeln und eine Ausstattung fürs Baby zugesichert. Zudem gibt es einen kinderfreundlichen Urlaub obendrauf. Für die Teilnahme ist aber Voraussetzung, dass die Paare eine Städtereise buchen und danach ein Foto vom positiven Schwangerschaftstest vorweisen können. Um den richtigen Reisezeitraum zu finden, bietet die Seite sogar Tipps, wie man den Eisprung ermittelt. Ob dieses Projekt erfolgreich ist, wird sich noch zeigen, auf YouTube hat der Spot aber immerhin schon gut 3 Millionen Klicks!

Gerichte lassen bei „Ehrenmördern“ keine Milde walten

Sonntag, 30. März 2014

Deutsche Strafgerichte behandeln sogenannte Ehrenmörder nicht milder als andere Beziehungstäter, sondern sogar strenger. Das ergibt eine Studie des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Strafrecht in Freiburg, die demnächst erscheint und über die der „Spiegel“ in seiner neuen Ausgabe berichtet. Die Forscherin Julia Kasselt hat 78 Fälle zwischen 1996 und 2005 ausgewertet, bei denen die Täter Partner oder Verwandte wegen kultureller „Ehrenkodizes“ angegriffen hatten.

Kasselt verglich die Urteile mit 91 Schuldsprüchen gegen Partnermörder, die etwa aus Eifersucht getötet hatten, und stellte fest, dass Letztere deutlich milder bestraft wurden. Das Fazit der Forscherin: „Die Justiz gibt Ehrenmördern keinen `kulturellen Rabatt`.“ Ein gegenteiliger Eindruck war jüngst durch ein Urteil des Landgerichts Wiesbaden entstanden, das einen Deutschafghanen wegen Mordes an seiner schwangeren Freundin verurteilt hatte.

Eine „besondere Schwere der Schuld“ wurde dabei nicht erkannt, da sich der Täter „aufgrund seiner kulturellen und religiösen Herkunft in einer Zwangslage befunden“ habe. Das bedeutet, dass er nach 15 Jahren Chancen auf eine Haftentlassung hat.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Bayern: 27-Jähriger stirbt nach Familienstreit

Samstag, 29. März 2014

In der Nacht auf Samstag ist ein 27-jähriger Mann gestorben, nachdem es in der bayerischen Stadt Erlangen zuvor zu einem Familienstreit gekommen war. Der 27-Jährige habe nach derzeitigem Ermittlungsstand gegen 01:00 Uhr seinen 54-jährigen Vater angegriffen, teilte die örtliche Polizei mit. Dabei verletzte der Sohn den Vater durch mehrere Messerstiche so schwer, dass dieser nach notärztlicher Erstversorgung in ein Krankenhaus transportiert werden musste.

Ob zurzeit Lebensgefahr besteht, ist nicht bekannt. Der Sohn flüchtete nach dem Vorfall aus dem Haus und verschwand zunächst. Noch während der umfangreichen Fahndungsmaßnahmen durch zahlreiche Einsatzkräfte der örtlichen Polizei kam die Mitteilung, dass auf der Bundesstraße 2 ein Fußgänger von einem Pkw erfasst worden war.

Wie sich herausstellte, handelte es sich dabei um den 27-Jährigen. Seine Verletzungen waren so schwer, dass er kurz nach Einlieferung in ein Krankenhaus verstarb. Der 18-jährige Kraftfahrer wurde leicht verletzt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Umfrage: Mehr als 80 Prozent für Rente mit 63 und Mindestlohn

Freitag, 28. März 2014

Dass Arbeitnehmer, die 45 Jahre lang Beiträge in die Rentenversicherung eingezahlt haben, schon mit 63 Jahren ohne Einbußen in Rente gehen können, finden die meisten Deutschen gut. 81 Prozent aller Befragten beim aktuellen ZDF-Politbarometer stimmten dafür. Nur 17 Prozent sehen das nicht so.
Allerdings ist eine Mehrheit aller Befragten (50 Prozent) der Meinung, dass die Rente mit 63 zu stark zulasten der jüngeren Generation geht, 44 Prozent meinen das nicht. Weiterhin findet eine überdeutliche Mehrheit (82 Prozent) aller Befragten des ZDF-Politbarometers es gut, dass jetzt ein allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 Euro eingeführt wird. Lediglich 16 Prozent lehnen diesen ab.

Allerdings glauben 40 Prozent aller Befragten, dass die Einführung eines Mindestlohns in dieser Höhe in einigen Bereichen zu einem Abbau von Arbeitsplätzen in größerem Umfang führen wird. 58 Prozent erwarten eine solche Auswirkung nicht.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Desiree Nick: „Frauen sind zur Ware geworden“

Freitag, 28. März 2014

Kabarettistin Desirée Nick, 57, beklagt, dass es Frauen heute immer noch an Selbstwertgefühl fehlt und sie deshalb glauben, ihren Körper optimieren zu müssen: „Der Körper ist das letzte Schlachtfeld. Nun sind wir selbst zur Ware geworden. Man kauft sich falsche Wimpern, falsche Nägel, falsche Nägel, falsche Brüste, den falschen Hintern„, sagte Nick der „Welt“.

Das mache Frauen klein und reduziere sie auf Barbiepuppen-Status. TV-Frauen, die eigentlich „ganz normale schlanke Maße“ hätten, müssten der Öffentlichkeit die „unperfekte Frau vorspielen: Ich bin die Vollschlanke.“ Dabei seien solche Frauen eben „nicht magersüchtig, wie alle anderen„, sagte Nick in dem Interview.

Ihren 17-jährigen Sohn hat die Entertainerin daher bewusst anders erzogen: „In seinem Umfeld kommen solche Leute nicht vor. An seiner Schule ist Fernsehen verboten. Wenn er mal losgelassen wird, kommt ihm das alles sicher wie ein großer Zirkus vor„, sagte Nick.

Ihre persönlichen Frauen-Vorbilder seien Christiane Hörbiger, Suzanne von Borsody und Eva Matthes.

Quelle: dts Nachrichtenagentur