Archiv für die Kategorie „Vermischtes“

Hurricane & Southside Festival 2014

Dienstag, 3. Juni 2014

Die Zwillingsfestivals Hurricane und Southside gehen in die nächste Runde. Wie auch in den Jahren zuvor finden die Festivals am vorletzten Juni-Wochenende vom 20. bis zum 22. statt. Im Norden finden sich Musikfans im kleinen Örtchen Scheeßel zusammen, während im Süden der Flugplatz Neuhausen ob Eck belagert wird.

Line-Up

Auch dieses Jahr warten FKP Scorpio, MCT und KOKO & DTK Entertainment wieder mit einem genre-übergreifenden Line-Up auf. Fans von Indie, Rock, Alternative, Punk, HipHop, Electro und Hardcore kommen hier auf ihre Kosten.

Knapp 100 Bands werden für gute Stimmung sorgen, darunter Genregrößen wie Arcade Fire, Volbeat, Bad Religion, SEEED und Bring Me The Horizon. Auch Chartstürmer wie Bastille, Macklemore & Ryan Lewis, Passenger oder Ed Sheeran sind mit am Start. Abgerundet wird das LineUp von alten Hasen und Newcomern zu gleichen Teilen. Eine gesunde Mischung eben.

Das Line-Up der beiden Festivals unterscheidet sich nur unwesentlich.

So treten Current Swell, Razz und Sonic. The Machine zwar auf dem Hurricane auf, stehen aber beim Southside nicht auf der Bühne. Konvoy dagegen geben sich nur auf dem Southside die Ehre.

Abby, Angus & Julia Stone, Apologies, I Have None, Arcade Fire, Augustines, Baauer, Bad Religion, Balthazar, Bastille, Belle And Sebastian, Bilderbuch, Blaudzun, Blood Red Shoes, Bombay Bicycle Club, Bonaparte, Bosse, Bring Me The Horizon, Broilers, Casper, Chuck Ragan, Chvrches, Circa Waves, Crookers, Current Swell*, Dave Hause, Deaf Havana, Dillinger Escape Plan, Dispatch, Donots, Drenge, Dropkick Murphys, Duke Dumont, Ed Sheeran, Egotronic, Elbow, Family of the Year, Feine Sahne Fischfilet, Fettes/Brot, Flogging Molly, Franz Ferdinand, Fucked Up, Fünf Sterne Deluxe, George Ezra, I Heart Sharks, Interpol, James Blake, Jennifer Rostock, Johhny Flinn, Kavinsky, Konvoy**, Kraftklub, Lily Allen, London Grammar, Lykke Li, Macklemore & Ryan Lewis, Marek Hemmann, Markus Wiebusch, Metronomy, Midlake, Moderat, Moonbootica, Panteon Rococo, Passenger, Pixies, Poliça, Razz*, Reignwolf, Rodrigo y Gabriela, Royal Blood, Samaris, Seeed, Selah Sue, Skindred, Sonic. The Machine*, The Durango Riot, The 1975, The Asteroids Galaxy Tour, The Black Keys, The Bots, The Kooks, The Naked + Famous, The Preatures, The Sounds, The Subways, The Wombats, Thees Uhlmann & Band, To Kill A King, Tocotronic, Tom Odell, Twin Atlantic, Volbeat, We Butter The Bread With Butter, We Came As Romans, We Invented Paris, White Lies, You Me At Six, Young Rebel Set, Zebrahead

*nur auf dem Hurricane

**nur auf dem Southside

Headliner

Als Headliner sind dieses Jahr Arcade Fire aus Kanda und Volbeat aus Dänemark gebucht.

Die Jungs und Mädels von Arcade Fire stehen mittlerweile schon 12 Jahre gemeinsam auf der Bühne. Mit „Reflektor“ erschien im Herbst 2013 ihr viertes Studioalbum, ein Konzeptalbum, dessen 70er Disko-Sound mit haitianischen Rara-Einflüssen, der vermengt ist mit Synthiepop und elektrisierenden Beats, zum Tanzen einlädt.

Volbeat begeistern seit 2001 mit einer Mischung aus Metal, Rock’n’Roll, Punkrock, Country und Blues. Ihr jüngstes Album „Outlaw Gentlemen & Shady Ladies” erreichte in Deutschland, Österreich, der Schweiz und dem Heimatland der Band, Dänemark, Platz eins der Charts. In Deutschland, Österreich und Dänemark wurde die Platte jeweils mit Platin ausgezeichnet.

Tickets

Das Southside meldete am 19.04. „AUSVERKAUFT!“, zwei Tage später war auch das Hurricane ausverkauft. Es wird also, wie in den Vorjahren, keine Tagestickets geben, auch die Plaketten für die Wohnmobilplätze sind für beide Festivals ausverkauft.

Camping

Der Campingbereich ist in drei verschiedene Areas eingeteilt. Neben den regulären Campingplätzen und dem WoMo-Platz, für den eine WoMo-Plakette erworben werden muss, besteht zudem die Möglichkeit des „Grüner Wohnens“. Wer auch beim Campen Wert auf Ruhe und Ordnung legt, kann sich für einen Zeltplatz in dem dafür vorgesehenen Bereich anmelden (auf southside.de oder hurricane.de)und erhält gegen Vorlage des ausgedruckten Formulars bei Festivaleinlass eine entsprechende Zugangsberechtigung.

In aller Kürze

Wann: 20.06. bis 22.06.2014

Wo: Hurricane: Scheeßel; Southside: Neuhausen Ob Eck

Tickets: Hurricane: 149,00 (ausverkauft); Southside: 156,00 € (ausverkauft)

geschrieben von: BenediktH

Umfrage: Jeder achte Lehrer ist mit Schülern in sozialen Netzwerken verbunden

Dienstag, 3. Juni 2014

Lehrer und Schüler sind dank Computer und Smartphone auch nach dem Unterricht in Kontakt: Jeder achte Lehrer (12 Prozent) nutzt soziale Netzwerke, um sich mit seinen Schülern auszutauschen. Vor allem versenden die Lehrer dort Links zu interessanten Online-Artikeln (76 Prozent). 61 Prozent beantworten aber auch individuelle Fragen von Schülern zum Unterrichtsstoff.

56 Prozent veröffentlichen allgemeine Schulinformationen, rund jeder Zweite (47 Prozent) postet auf den sozialen Netzwerken Hausaufgaben. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 502 Lehrern der Sekundarstufe I im Auftrag des Hightech-Verbands Bitkom. „Internet und Soziale Netzwerke gehören zum Alltag, für die Jugendlichen ebenso wie für die meisten Lehrer. Die neuen Technologien eröffnen erstmals die Chance, das Lernen im Unterricht und am Nachmittag einfach zu verbinden. Die Kluft zwischen Klassen- und Kinderzimmer wird geringer„, sagt Bitkom-Präsident Dieter Kempf. Am häufigsten werden Soziale Netzwerke von Lehrern bis 40 Jahre genutzt, hier ist jeder Fünfte (20 Prozent) mit seinen Schülern vernetzt.

Bei den über 40-Jährigen sind es lediglich acht Prozent. An vier von zehn Schulen (41 Prozent) ist die dienstliche Nutzung von Sozialen Netzwerken und die Vernetzung mit Schülern verboten. Rund ein Drittel der Lehrer (36 Prozent) gibt an, dass die Nutzung der Netzwerke an ihrer Schule ausdrücklich erlaubt ist oder das es keine Regeln gibt und sie toleriert wird.

Jeder fünfte Lehrer (20 Prozent) darf soziale Netzwerke zwar nicht für schulische Belange nutzen, sich aber dort privat mit Schülern vernetzen. „Kommunikation über die Schule und den Unterricht auf jenen Plattformen zu verweigern, die Schüler Tag für Tag nutzen, ist der falsche Ansatz. Besser als Verbote sind klare Regeln für die schulische Nutzung von sozialen Netzwerken„, so Kempf. Wichtigstes Online-Medium zum Austausch zwischen Lehrern und Schülern ist allerdings die E-Mail: Acht von zehn Lehrern (78 Prozent) nutzen diese, neun Prozent greifen auf Messenger wie WhatsApp oder iMessage zurück. Nur jeder fünfte Lehrer (21 Prozent) tauscht sich gar nicht elektronisch mit seinen Schülern aus. Noch häufiger als zum Austausch mit den Schülern wird das Internet zur Kommunikation mit den Eltern genutzt. 86 Prozent der Lehrer verwenden dazu E-Mail. Messenger werden gerade einmal von zwei Prozent eingesetzt, ebenso wenige Lehrkräfte halten auf sozialen Netzwerken Kontakt mit den Eltern ihrer Schüler. 13 Prozent der Lehrer verzichten auf jedweden Online-Kontakt mit den Eltern.

 

Quelle: dts-Nachrichtenagentur

Umfrage: Jeder Zweite gesteht seine Liebe via Smartphone oder SMS

Montag, 2. Juni 2014

In Sachen Liebe spielt das Smartphone offenbar eine immer wichtigere Rolle: Bereits jeder zweite Deutsche unter 40 Jahren hat schon einmal eine Liebeserklärung per Smartphone oder SMS verschickt. Das ergab eine Umfrage des Marktforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag von Eon. Dabei kommt ein digitales „I love You“ der Umfrage zufolge gar nicht so gut an: Während 86 Prozent eine persönliche Liebeserklärung schön finden und immerhin noch 62 Prozent einen handgeschrieben Liebesbrief, fallen E-Mail, SMS und WhatsApp-Nachrichten mit jeweils nur 16 Prozent deutlich ab.

Trotz geringer Akzeptanz gestehen sich jedoch Männer und Frauen der Umfrage zufolge gleichermaßen digital ihre Liebe. Lediglich mit zunehmendem Alter sinkt die Bereitschaft: Nur knapp zehn Prozent der über 60-Jährigen hat seinem Partner demnach bereits ein Smartphone- oder SMS-Liebesgeständnis gesendet.

 

Quelle: dts-Nachrichtenagentur

NSA sammelt massenweise Bilder für Gesichtserkennung

Sonntag, 1. Juni 2014

Der US-Geheimdienst NSA sammelt offenbar täglich massenweise Fotos aus dem Internet, um sie für Gesichtserkennungssoftware einzusetzen. Mit Hilfe dieser Bilder sollen unter anderem Terrorverdächtige ausfindig gemacht werden, berichtet die „New York Times“ unter Berufung auf Dokumente des Whistleblowers Edward Snowden. Dafür würden unter anderem täglich Millionen Bilder aus E-Mails, sozialen Medien oder Videokonferenzen gesammelt, rund 55.000 davon hätten eine für die Gesichtserkennung geeignete Qualität.

Das hauptsächlich zur Gesichtserkennung genutzte Programm „Tundra Freeze“ ordne Bilder zwar nicht immer richtig zu, sei jedoch in der Lage, eine Person beispielsweise auch noch dann zu erkennen, wenn sie sich die Haare abrasiert. Wie viele Bilder der NSA genau vorliegen, sei nicht bekannt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Psychologen warnen vor Suchtpotenzial von Smartphones

Samstag, 31. Mai 2014

Psychologen haben vor dem Suchtpotenzial von Smartphones gewarnt. „Das Smartphone ist in allen Lebenslagen unser ständiger Begleiter, zunehmend steuert es unser Handeln und Denken“, sagte der Kinder- und Jugendpsychiater Christoph Möller dem Nachrichtenmagazin „Focus“. Der Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Kinderkrankenhauses Auf der Bult in Hannover sagte, vor allem jugendliche Nutzer könnten ihr Verhalten durch die ständige Verfügbarkeit der Smartphones schwer steuern.

Neben regelmäßiger Medienabstinenz am Abend und an den Wochenenden empfiehlt Möller, dem virtuellen Leben ein reales entgegenzusetzen: „Wir müssen viel mehr echte Erfahrungen machen und intensiver erleben, wenn wir uns von den Medien nicht vereinnahmen lassen wollen.“ Laut der vom Bundesgesundheitsministerium in Auftrag gegebenen Pinta-Diari-Studie sind vier Prozent aller 14- bis 16-Jährigen süchtig nach Internet-Spielen und sozialen Netzwerken. Zehn Prozent gelten als gefährdet.

Nach Ansicht der Forscher können mobile Geräte den Kreis der Gefährdeten erhöhen. Modellprojekte wie die an der Universität Bonn entwickelte App „Menthal“ sollen zuverlässige Daten über das Nutzungsverhalten liefern. „Erst wenn wir wissen, wie wir uns tatsächlich online verhalten, können wir die Grenzen zwischen exzessivem Nutzen und echter Abhängigkeit ziehen“, sagte Alexander Markowetz, einer der Entwickler von „Menthal“, dem Nachrichtenmagazin.

Dem Informatiker zufolge sind Smartphones „im Prinzip Geldspielautomaten im Hosentaschenformat“. Die Studierenden, die mit „Menthal“ ihre Smartphone-Nutzung protokollierten, entsperrten ihre mobilen Geräte im Durchschnitt 80-mal pro Tag, also etwa alle zwölf Minuten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Türkisches Verfassungsgericht erklärt You-Tube-Sperre für unrechtmäßig

Donnerstag, 29. Mai 2014

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Deutscher Astronaut fliegt zur ISS

Mittwoch, 28. Mai 2014

Der deutsche Astronaut Alexander Gerst fliegt am Mittwochabend (MESZ) zur Internationalen Raumstation ISS. Zusammen mit dem russischen Kosmonauten Maxim Surajew und dem US-Astronauten Reid Wiseman soll Gerst um kurz vor 22:00 Uhr abheben. Rund sechs Stunden später wird das Raumschiff vom Typ Sojus ZK-STMA-Z an der ISS andocken. Der 38-jährige Geophysiker, der sich über mehrere Jahre auf seine Expedition zum Außenposten der Menschheit vorbereitete, wird insgesamt 166 Tage im Erdorbit leben und dort rund 100 wissenschaftliche Experimente durchführen.

Gerst ist der dritte Bundesbürger auf der ISS und der elfte Deutsche im All.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur

Klitschko: Mit Wahl zum Bürgermeister geht „ein Traum in Erfüllung“

Dienstag, 27. Mai 2014

Mit seinem Sieg bei der Bürgermeisterwahl in der ukrainischen Hauptstadt Kiew geht für den früheren Boxweltmeister Vitali Klitschko „ein Traum in Erfüllung„. Das schreibt Klitschko in einem Gastbeitrag für die „Bild-Zeitung“ (Montag). „Ich bin überwältigt von dem Vertrauen, das mir entgegen gebracht wurde“, so Klitschko weiter.

Die Wahlergebnisse für den designierten ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko und ihn selbst seien „überwältigend„, schreibt Klitschko in der Kolumne für „Bild“. Der Wahltag sei „ein Tag, der unserem ganzen Land wieder Hoffnung macht„. Erleichtert zeigt sich Klitschko in dem Beitrag vor allem darüber, Poroschenko durch seinen klaren Vorsprung offenbar eine Stichwahl erspart bleibt.

„Noch mehr Wochen ohne einen demokratisch gewählten Präsidenten wären in dieser Situation fatal gewesen„, schreibt Klitschko. Gemeinsam mit Poroschenko wolle er „die großen Probleme sofort anpacken“ und durch Reformen ausländische Unternehmen von Investitionen in der Ukraine überzeugen. Zunächst sei es jedoch am Wichtigsten, „dass wir alle gemeinsam die Lage im Land beruhigen„.

Russlands Präsident Wladimir Putin müsse „die Wahlen anerkennen und alle Unterstützung für Separatisten und Terroristen beenden„, schreibt Klitschko. Im Hinblick auf die Konflikte in der Ost-Ukraine sei er selbst bereit, schreibt Klitschko, „mit den Menschen über mehr regionale Rechte zu sprechen. Aber wir sind nicht bereit, Terroristen mit Waffen zu akzeptieren, die Menschen misshandeln und verfolgen.“

 

Quelle: dts-Nachrichtenagentur

FIFA Fußball-WM 1990 – Der offizielle Film als Kinopremiere

Montag, 26. Mai 2014

Die ultimative Einstimmung auf die WM 2014! „Deutschlands Weg zum Titel“ nur am 5. Juni um 20 Uhr auf der großen Kinoleinwand

UCI EVENTS läutet den Fußball-Sommer ein! Um die Vorfreude auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien noch zu steigern, zeigen alle UCI KINOWELTen am 5. Juni um 20 Uhr den in Deutschland bisher unveröffentlichten, offiziellen Film über die Fußball-Weltmeisterschaft 1990 – dem Jahr des letzten deutschen Titelgewinns. Eine Woche vor dem Start der diesjährigen WM kann man sich von den einmaligen Bildern der WM 90 in Italien in Fußball-Laune bringen und auf der großen Kinoleinwand erleben, wie die deutsche Mannschaft um Matthäus, Völler und Klinsmann damals zum Weltmeistertitel stürmte.

Die Weltmeisterschaft 1990 in Italien war eins der denkwürdigsten Turniere in der Geschichte des Fußballs. Vor allem Fans in Deutschland erinnern sich gerne daran zurück. Nach 1954 und 1974 holte sich die Auswahl der Bundesrepublik, trainiert von „Kaiser“ Franz Beckenbauer, zum dritten Mal den Titel.

Der Weg des Teams dahin war, wie die gesamte Weltmeisterschaft überhaupt, mit reichlich legendären Momenten und Anekdoten versehen. Wer erinnert sich zum Beispiel nicht an die Spuckattacke des Niederländers Frank Rijkaard gegen Rudi Völler beim 2:1-Achtelfinalsieg Deutschlands. Oder an die Überraschungsmannschaft aus Kamerun mit ihrem bereits 38 Jahre alten Toptürschützen Roger Milla und seinen Freudentänzen an der Eckfahne.

Den Höhepunkt des Turniers bildete dann aber natürlich das nervenaufreibende Endspiel zwischen Deutschland und Argentinien. Die Partie bekam zusätzliche Brisanz, da die Mannschaft von Franz Beckenbauer noch eine Rechnung mit den Argentiniern um den damals besten Fußballer der Welt, und wahrscheinlich Begabtesten aller Zeiten, Diego Maradona offen hatte. Unterlag Deutschland Argentinien im Finale der WM 1986 in Mexiko noch, ist der Ausgang des Duells vier Jahre später deutsche Fußballgeschichte – Elfmeter, Brehme, Tor!

UCI EVENTS zeigt „Deutschlands Weg zum Titel“, die FIFA Fußball-WM 1990 Doku, nur am 5. Juni um 20 Uhr in HD und 5.1 Sound in allen UCI KINOWELTen.

Tickets sind für 10,- € zzgl. Zuschläge an den Kinokassen der teilnehmenden UCI KINOWELTen, online unter www.UCI-KINOWELT.de oder über die UCI App erhältlich.

Bericht: Organvergabeskandal führt zu Vertrauensverlust bei Ärzten

Montag, 26. Mai 2014

Die Manipulationen bei der Organvergabe haben nicht nur das Vertrauen der Bürger, sondern auch das der Ärzte und Pflegenden in den Kliniken nachhaltig beschädigt. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forscherteam um Thomas Breidenbach, Geschäftsführender Arzt der Deutschen Stiftung Organtransplanation in Bayern, berichtet das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Im Rahmen einer Studie hatten die Wissenschaftler knapp 3.000 Fragebögen aus 50 bayerischen Kliniken ausgewertet.

Die Adressaten waren Ärzte und Pflegende, die auf Intensivstationen, in Operationssälen und im Bereich der Hirntoddiagnostik arbeiten. Zwar gaben 81 Prozent der Teilnehmer an, eine grundsätzlich positive Einstellung zur Organspende zu haben. Zugleich vermerkten 28 Prozent, die jüngsten Entwicklungen hätten diese Einstellung aber negativ beeinflusst.

Nur 57 Prozent der Befragten wünschen sich im Notfall selbst eine Transplantation; in der gesamten Bevölkerung sind es 85 Prozent. Aus Sicht der befragten Ärzte hat der Konkurrenzdruck unter den Transplantationszentren Manipulationen begünstigt. Viele Pflegende sehen Korrumpierbarkeit beziehungsweise Geldgier einzelner Mediziner als Hauptursache.

Die Mehrheit aller Befragten glaubt zudem nicht, dass die von der Politik getroffenen Maßnahmen Manipulationen künftig verhindern. Erschreckendes Fazit aus Sicht der Forscher: 90 Prozent der Ärzte und des Pflegepersonals bekannten, unzureichend über das Thema Organspende informiert zu sein, besonders in Bezug auf die Angehörigenbetreuung. Breidenbach alarmiert dieser Fortbildungsbedarf: „Das Engagement von Klinikmitarbeitern hat entscheidenden Einfluss auf die Realisierung von Organspenden.

 

Quelle: dts-Nachrichtenagentur