Archiv für die Kategorie „Vermischtes“

Uganda: Verfassungsgericht erklärt Homosexuellen-Gesetz für ungültig

Freitag, 1. August 2014

Das ugandische Verfassungsgericht hat am Freitag das umstrittene Gesetz gegen Homosexuelle für ungültig erklärt. Das Gesetz sei ohne das nötige Quorum beschlossen worden und damit nichtig, begründete das Gericht in der ugandischen Hauptstadt Kampala seine Entscheidung. Ugandas Präsident Yoweri Museveni hatte das Gesetz, das unter anderem lebenslange Haftstrafen für Homosexuelle vorsieht, im Februar in Kraft gesetzt.

Mehrere Einzelpersonen und zwei Menschenrechtsorganisationen hatten sich wegen Verletzung des Rechts auf Würde und Privatsphäre sowie des Diskriminierungsverbots an das Verfassungsgericht gewandt.

Amoklauf-Statistik: Waffen der Täter meist legal und registriert

Freitag, 1. August 2014

Eine neue Statistik über Amokläufe in Deutschland könnte eine Debatte über die Verschärfung des Waffenrechts in Gang setzen. Nach Angaben der Bundesregierung sind bei den sieben Amokläufen seit 2002 in der Mehrzahl amtlich registrierte Waffen benutzt worden, die überwiegend legal im Besitz der Täter waren. Bei den Taten unter anderem in Erfurt, Winnenden und zuletzt 2013 in Dossenheim waren insgesamt 51 Menschen ums Leben gekommen.

Laut Regierungsunterlagen für den Bundestag, aus denen die Zeitungen der „Funke Mediengruppe“ (Freitag) berichten, waren in fünf der sieben Fälle die Waffen amtlich registriert, in vier Fällen auch legal im Besitz der Täter. Die Grünen im Bundestag, die die Daten in einer Anfrage angefordert hatten, zeigten sich alarmiert und forderten eine Gesetzesverschärfung. „Die neuen Zahlen zeigen: Das Problem ist die Verfügbarkeit von schussfähigen Waffen im privaten Umfeld„, sagte Grünen-Innenexpertin Irene Mihalic den Zeitungen.

Bislang ist geregelt, dass Waffen und Munition zu Hause in sicheren Behältnissen wie Waffenschränken aufbewahrt werden dürfen. Doch die Grünen fordern: Zumindest die Munition habe in Privathaushalten nichts zu suchen. „Die Munition muss mit klar geregelten Zugangsbestimmungen an einem anderen Ort gelagert werden„, sagte Mihalic.

Die öffentliche Sicherheit müsse absoluten Vorrang haben. Die Bundesregierung erklärt in ihrem Schreiben jedoch, sie sehe keinen Anlass für eine Novellierung des Waffengesetzes. In dem Papier zieht die Regierung auch eine Zwischenbilanz des Nationalen Waffenregisters, das Anfang 2013 eingerichtet wurde und in dem alle erlaubnispflichtigen Waffen und deren Besitzer elektronisch erfasst werden: Danach waren im Juni bundesweit rund 5,65 Millionen Schusswaffen und Waffenteile registriert sowie 2,28 Millionen Waffenerlaubnisse.

Doch schränkt die Regierung ein, dass die Zahlen unter dem Vorbehalt einer bis 2017 andauernden Datenbereinigung stehen; eingerechnet in der Datei sind bislang auch inzwischen exportierte oder vernichtete Waffen. Grünen-Innenexpertin Mihalic reagierte mit Unverständnis: Laut EU-Richtlinie müsse das Waffenregister bis Ende 2014 stehen. „Die Bundesregierung muss mit Hochdruck darangehen, den Aufbau des Waffenregisters abzuschließen, sodass wir endlich auch valide Detailinformationen bekommen.

 

Quelle: dts-Nachrichtenagentur

Lustgefühl per Fernsteuerung

Donnerstag, 31. Juli 2014

OhMiBod hat einen Vibrator entwickelt, der sich per App steuern lässt. Über diese App kann der Partner bestimmen, was die Frau fühlen soll. Dieser Vibrator wird im Slip der Frau eingelegt und lässt sich über ein iPhone, iPod oder Android-Geräte steuern. Der Partner kann dann aus fünf Programmen verschiedenen Schwingungen auswählen.

Es gibt sogar eine Sprachfunktion, die einen Rhythmus zur Stimme des Partners auslöst. Je nach Betonung, ändert sich die Vibration. Darüber hinaus gibt es noch eine Chatfunktion und die Möglichkeit sich gegenseitig Fotos zu schicken.

Für 129 Dollar kann man das Spielzeug erwerben und so wieder neuen Schwung in die Fernbeziehung bringen

Jugendwort des Jahres 2014

Mittwoch, 30. Juli 2014

Nachdem im vergangenen Jahr das Wort „Babo“  Jugendwort 2013 geworden ist, wird nun ein würdiger Nachfolger gesucht. Bis zum 31. Oktober kann auf jugendwort.de unter 30 nominierten Jugendwörtern ausgewählt werden. Die 15 beliebtesten Begriffe werden schließlich zur Endauswahl der Jury des Langenscheidt Verlags vorgelegt. Das Jugendwort soll originell, sprachlich kreativ und verbreitet sein und im besten Fall gesellschaftliche und kulturelle Ereignisse widerspiegeln.

Die nominierten Jugendwörter 2014: entsnowden, foodgasm, tebartzen, twerken, Fußpils, Likegeilheit,  läuft bei dir oder gönn dir.

Umfrage: Fast 80 Prozent aller Deutschen nutzen E-Mails

Mittwoch, 30. Juli 2014

Fast vier von fünf Bundesbürgern (78 Prozent) senden oder empfangen E-Mails. Das ergab eine Umfrage des Hightechverbands Bitkom anlässlich es 30-jährigen Jubiläums der E-Mail in Deutschland am 3. August. Damit liegt Deutschland im EU-Vergleich auf Rang sieben.

Der Durchschnitt aller EU-Länder liegt Bitkom zufolge bei 67 Prozent. Spitzenreiter sind demnach die Niederlande (90 Prozent), Schlusslicht ist Rumänien (42 Prozent). „Die Zahl der E-Mail-Nutzer wird auch in den kommenden Jahren weiter steigen, trotz zunehmender Konkurrenz von Chats und Messaging-Diensten„, sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder.

Die private Nutzung der elektronischen Post hat insbesondere in den vergangenen zehn Jahren stark zugelegt. 2003 verschickten oder empfingen 44 Prozent der Deutschen Mails, 2008 waren es bereits 67 Prozent.

Längere Laufzeit für Akku

Dienstag, 29. Juli 2014

Amerikanischer Forscher haben eine Batterie entwickelt, mit der sich die Laufzeit der Geräte auf einen Schlag verdoppelt.  Die Batterie wird aus reinem Lithium hergestellt, bisher war die Anode nicht aus Lithium gefertigt worden. Durch eine Kohlenstoffschicht wird dies nun aber möglich. Der neue Akku soll leistungsstärker, kompakter und länger haltbar sein. Er soll bis zu viermal so lange Energie spenden wie aktuelle Akkus gleicher Größe.
Quelle: dts-Nachrichtenagtur

Lucke: Deutsche müssen viel mehr Kinder bekommem

Dienstag, 29. Juli 2014

Bernd Lucke, Chef der AfD, greift eine einst von Thilo Sarrazin (SPD) angestoßene Debatte wieder auf: „Die Deutschen, vor allem Akademikerinnen, müssen viel mehr Kinder bekommen„, sagte Lucke im Gespräch mit der „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgabe). „Solange das nicht der Fall ist, brauchen wir Zuwanderer, aber sie sollen Berufsqualifikationen haben, um nicht Sozialfälle zu werden.“ Der AfD-Chef lobte die siebenfache Mutter, Ärztin und Ministerin Ursula von der Leyen und fuhr fort: „Ich will, dass Frauen erfolgreich sein können und gleichzeitig viel Zeit für ihre Kinder haben. Ich bin für mehr Flexibilität im Arbeitsleben, Teilzeit-Regelungen inklusive der Chance, Säuglinge mit an den Arbeitsplatz bringen zu können.“ Grundsätzlich sollten Politiker und andere Prominente viel stärker öffentlich durch gelebtes Vorbild oder mit Argumenten für das Positive, Erfüllende einer Mutter-Vater-Kinder-Familie werben, meinte Lucke.

Umfrage: Mehrheit der Nutzer kann nicht auf Smartphone verzichten

Montag, 28. Juli 2014

Für fast zwei Drittel der Smartphonenutzer ist das Gerät unverzichtbar. 61 Prozent der Nutzer gaben in einer Umfrage des Branchenverbands Bitkom an, „gar nicht“ auf das Gerät verzichten zu können. Bei den unter 30-Jährigen waren es sogar 74 Prozent.

Nur fünf Prozent der Nutzer können „leicht“ auf ihr Smartphone verzichten, 16 Prozent „eher“ und 18 Prozent „eher nicht“. „Smartphones sind wichtige Treiber des digitalen Wandels„, Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Sie werden laut Bitkom durch neue Anwendungen unter anderem den Verkehrs-, Gesundheits- oder Finanzbereich verändern.

So wollen viele Verbraucher ihr Portemonnaie durch das so genannte Mobile Wallet auf dem Smartphone ersetzen. Jeder Siebte (14 Prozent) kann sich vorstellen, auf sein Portemonnaie komplett zu verzichten und nur noch mit dem Smartphone zu bezahlen.

 

Quelle: dts-Nachrichtenagentur

Widerstand in der Bundeswehr gegen „Tattoo-Erlass“

Montag, 28. Juli 2014

In der Bundeswehr regt sich Widerstand gegen die erst im Februar in Kraft getretene Dienstvorschrift zum Erscheinungsbild der Soldaten: Laut eines Berichts des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ sind bis Juli 2014 allein beim Wehrbeauftragten des Bundestags Hellmut Königshaus 38 Eingaben zum sogenannten „Tattoo-Erlass“ erfolgt. „Die Neufassung des Haar- und Barterlasses sorgt in der Bundeswehr für große Verunsicherung„, sagt Königshaus. „Wenn die Bundeswehr in Zukunft etwa jeden siebten deutschen Staatsbürger eines Jahrgangs davon überzeugen möchte, sich bei ihr zu bewerben„, sagt Königshaus, „sollte klug abgewogen werden, wie rigide das äußere Erscheinungsbild junger Soldatinnen und Soldaten geregelt wird.

Das Bundesverteidigungsministerium teilte auf Nachfrage mit, dass momentan keine Änderung geplant sei, berichtet der „Spiegel“.

Rummenigge: „Der FC Bayern wird Pep Guardiola nie entlassen“

Sonntag, 27. Juli 2014

Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München, gibt seinem Trainer eine Jobgarantie: „Der FC Bayern wird Pep Guardiola nie entlassen“, sagte der 58-jährige Klubchef der „Welt am Sonntag“. „Das gebe ich Ihnen heute schriftlich.“ Der Rekordmeister fürchte nach den extremen WM-Belastungen für die Münchner Profis auch keinerlei Rückschläge zu Beginn der neuen Saison.

„Wir haben zwei perfekte Jahre hinter uns, acht Titel gewonnen, einige haben als Kirsche auf der Sahnetorte die WM gewonnen„, so Rummenigge. Der FC Bayern habe zuletzt so viele Rekorde gebrochen, „dann stellen wir kommende Saison eben den nächsten auf, in dem wir so gut sind wie noch nie nach einer WM.“ Der Klubchef lobte zudem Mittelfeldspieler Bastian Schweinsteiger für seinen Einsatz im WM-Finale, als er trotz seiner blutigen Verletzung unter dem rechten Auge brillierte: „Die meisten Spieler hätten zehn Minuten am Boden gelegen und sich auswechseln lassen“, so Rummenigge.

„Schweinsteiger dagegen lässt sich tackern und spielt unbeirrt weiter. Das war der Geist, der diese grandiose Mannschaft getragen hat.“ Deutschland lechze nach solchen Helden.

Höchst erfreut zeigte sich Rummenigge zudem über die Ankündigung von Bundestrainer Jogi Löw, seine Arbeit mit der Nationalmannschaft fortzusetzen. „Es ist wichtig, dass er bleibt“, sagte der FCB-Boss. „Das schafft Stabilität.“

Auf den Bundestrainer würde jetzt die „spannende Aufgabe“ warten, „die nächste Generation heranzuführen an die Nationalmannschaft“ und einen notwendigen Umbruch einzuleiten. Dabei sei es schwer für Löw, „einem verdienten älteren Spieler klar zu machen, dass man ihn auswechseln muss“, aber manchmal müsse es eben sein.

Quelle: dts Nachrichtenagentur