Archiv für die Kategorie „Vermischtes“

Florian David Fitz beim Thema Sterbehilfe zwiegespalten

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Der Schauspieler Florian David Fitz, der im neuen Kinofilm „Hin und weg“ einen unheilbar Kranken spielt, ist beim Thema Sterbehilfe im echten Leben zwie­ge­spal­ten. „Ich verstehe, wenn jemand so eine Krankheit hat, dass er sich das Leben nehmen will„, sagte Fitz dem Magazin „IN“. „Ich verstehe, wenn jemand sagt, dass ein Leben gottgegeben ist – und man selbst nicht darüber zu entscheiden hat, es zu beenden. Aber am Ende wünsche ich mir, dass der Mensch seine Würde und auch seine Mündigkeit behalten darf.“ Er „ringe da, wie wir alle„, so der Schauspieler.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur

Telekom besorgt über Marktmacht von Googlermps

Dienstag, 28. Oktober 2014

Die Deutsche Telekom sieht die zunehmende Marktmacht des US-Internetkonzerns Google mit Sorge und fordert Chancengleichheit. „Googles Macht ist groß„, sagte der Telekom-Vorstandsvorsitzende Tim Höttges der „Süddeutschen Zeitung“ (Dienstagsausgabe). Die Wertschöpfung sei inzwischen sehr ungleich verteilt, so dass es Infrastrukturanbietern wie der Deutschen Telekom immer schwerer falle, in den Ausbau der Netze zu investieren.

Deshalb brauchen wir insgesamt gleiche Spielregeln für alle“, sagte Höttges, der sich für eine europäische Datenschutzgrundverordnung stark macht. „Bürgerrechte müssen gewahrt bleiben, es muss ein Recht auf Vergessen im Internet geben„, betonte Höttges. Das Problem sei in erster Linie die enorme Konzentration von Daten bei Google.

Kein anderes Unternehmen in der Welt sammelt so viele Daten. Und kein anderes Unternehmen der Welt verwertet sie so gewinnbringend„, kritisiert Höttges. Das sorge für „erhebliche Wettbewerbsverzerrungen“.

Höttges rügt insbesondere den Umgang mit den Daten durch Google. Diese respektiere die deutschen Sorgen und das deutsche Recht nicht ausreichend. „Die Daten werden nach Übersee exportiert und unter den dort geltenden Regeln verarbeitet und zu Geld gemacht“, so der Telekom-Chef.

Für Google würden andere Regeln als für die Telekom gelten, die sich an deutsche Datenschutzgesetze halte. Zugleich warnte der Manager aber dafür, die neuen Möglichkeiten, die sich durch die Aufbereitung der Daten ergeben, nicht zu nutzen. „Für Europa wäre die größte Bedrohung, Big Data nicht zu machen.“ So ließe sich etwa mit den Informationen, die bei dem Mautsystem Toll Collect gesammelt werden, Staus erkennen, neue Routen vorschlagen und so Sprit sparen und Schadstoffemissionen verringern. Doch die Auswertung der dort gesammelten Daten sei gesetzlich verboten. „Stattdessen kaufen Navigationsdienstleister solche Daten von Google ein. Man kauft also Daten in den USA ein, die hier in Europa produziert werden. Das ist doch widersinnig.

Quelle: dts Nachrichten

Zeitschriften-App Readly startet in Deutschland

Montag, 27. Oktober 2014

Das schwedische Start-up Readly, das für einen monatlichen Festpreis seinen Nutzern auf elektronischen Weg diverse Zeitschriften als PDF-Datei zur Verfügung stellt, startet diesen Montag auch in Deutschland. Das berichtet das „Handelsblatt“ in seiner Montagausgabe unter Berufung auf Readly-CEO Per Hellberg. Readly gibt es bisher in Schweden, Großbritannien und in den USA.

In Deutschland wird das Angebot 9,99 Euro im Monat kosten. „Wir haben 20 Prozent der für uns geeigneten deutschen Zeitschriften im Programm„, sagte Hellberg. Das Angebot will er sukzessive ausbauen.

Für die ersten drei bis vier Monate ist ein sogenannter „Soft Launch“ geplant, für den auch nur ein begrenztes Marketing-Budget zur Verfügung steht. Readly wurde Ende 2012 von dem schwedischen Internet-Unternehmer Joel Wikell gegründet. Der Start des schwedischen Angebots erfolgte im März 2013. Mit dem Markteintritt in Deutschland ist laut CEO Hellberg die erste Phase der Expansion von Readly abgeschlossen.

Die zweite soll 2015 beginnen. Dann wollen die Schweden die asiatischen und lateinamerikanischen Märkte aufrollen. In einer ersten Finanzierungsrunde hatte Readly laut Hellberg einen Betrag „von 13 bis 13,5 Millionen Euro“ eingesammelt.

Die Hauptfinanzierungsrunde soll noch dieses Jahr über die Bühne gehen.

Quelle: dts Nachrichten

Große Mehrheit der Studierenden glücklich mit Studium

Sonntag, 26. Oktober 2014

Die große Mehrheit der Studierenden in Deutschland ist glücklich mit ihrem Studium. Das ergibt sich aus einer noch unveröffentlichten Studie der Universität Konstanz im Auftrag des Bundesforschungsministeriums, die der „Welt am Sonntag“ exklusiv vorab in Auszügen vorliegt. Demnach bewerten 78 Prozent der Befragten die inhaltliche Qualität des Lehrangebots positiv, 2001 waren es lediglich 64 Prozent gewesen.

Aufbau und Struktur der Studiengänge erhalten ähnlich gute Noten. Für die Studie wurden 5.000 Studierende im Wintersemester 2012/13 befragt. „Die Ergebnisse zeigen: Trotz der stark gewachsenen Studienanfängerzahlen sehen die meisten ihre Studiensituation positiv“, sagte Forschungsministerin Johanna Wanka (CDU).

Die Studierenden haben aber noch Wünsche: So erwarten 41 Prozent von ihnen an Universitäten mehr Praxisbezüge. Bei den Fachhochschulstudenten sind es 20 Prozent. 59 Prozent der Befragten fordern zudem Praktika als festen Bestandteil.

Dies korrespondiert mit den Erwartungen, was ein Studium bringen soll: An erster Stelle steht mit einem Wert von 79 Prozent die Hoffnung, eine interessante Arbeit zu bekommen. 58 Prozent der Studierenden erwarten laut der Studie, dass ihnen das Studium ein gutes Einkommen garantiert.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Verdi droht Amazon mit Streiks im Weihnachtsgeschäft

Samstag, 25. Oktober 2014

Die Gewerkschaft Verdi will den Tarifkampf bei Amazon erneut verschärfen und droht mit Streiks im wichtigen Weihnachtsgeschäft. „Wir werden weiter streiken. Das kann sehr kurzfristig sein. Notfalls setzen wir unseren Kampf im Weihnachtsgeschäft fort“, sagte Verdi-Verhandlungsführer Jörg Lauenroth-Mago der „Bild“ (Samstag).

Die Gewerkschaft wolle den Druck auf Amazon weiter erhöhen. Erst Ende September hatte Verdi seine Mitglieder an den Amazon-Standorten Rheinberg, Werne (beide Nordrhein-Westfalen), Bad Hersfeld (Hessen), Leipzig (Sachsen) und Graben (Bayern) zum Ausstand aufgerufen.

Die Gewerkschaft fordert für die 9.000 Amazon-Beschäftigten in Deutschland eine Bezahlung nach dem Tarifvertrag im Einzelhandel.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Experten: Digitale Vernetzung entscheidender Standortfaktor

Freitag, 24. Oktober 2014

Nach Ansicht von Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft ist die digitale Vernetzung ein entscheidender Standortfaktor für Deutschland. Deutschland könne nur dann wirtschaftlich erfolgreich bleiben, wenn die Potenziale der digitalen Vernetzung gezielt erschlossen würden, heißt es in der „Charta der digitalen Vernetzung“ zu deren Initiatoren unter anderem der Hightechverband Bitkom gehört. „Die digitale Vernetzung aller Lebens- und Arbeitsbereiche, die fortschreitende Automatisierung und die Digitalisierung in den Basissektoren Energie, Gesundheit, Verkehr, Bildung und Verwaltung darf nicht zufällig geschehen, sondern muss bewusst und in einem gemeinsam getragenen gesellschaftlichen Grundverständnis erfolgen“, heißt es darin weiter.

Durch eine Modernisierung der großen Infrastruktursysteme kann laut einer Studie im Auftrag des Bitkom ein gesamtwirtschaftlicher Nutzen von mehr als 55 Milliarden Euro pro Jahr erzielt werden. Dieser Nutzen entsteht demnach durch Kosteneinsparungen und Effizienzgewinne in Höhe von 39 Milliarden Euro sowie durch zusätzliche Wachstumsimpulse, die sich auf 17 Milliarden Euro jährlich summierten.

Quelle: dts Nachrichten

S Club 7 feiern ihr Comeback

Freitag, 24. Oktober 2014

Der „S Club 7“ aus den 90er Jahre. Kennt ihr sie noch? S Club 7 war eine siebenköpfige britische Popband, die nicht nur sang sondern auch ihre eigene Fernsehserie hatte, in der sie sich selbst spielten.
Inhalt der Serie ist der Versuch mit ihrer Musik in Amerika Erfolg zu haben. In Deutschland feierten sie mehrere Top-10-Hits beispielsweise mit der Single „Don’t Stop Movin“.

Im Jahre 2003 lief die letzte Staffel im Fernsehen und die Band gibt ihre offizielle Trennung bekannt. 10 Jahre später kommen sie wieder zurück auf die Bühne. Anlässlich der Charity-Veranstaltung „Children In Need“ werden sie ein Medley ihrer größten Hits performen. Dieser Auftritt wird am 14. November stattfinden und im englischen TV übertragen.

Immer wieder war von einem Comeback die Rede. Da jedoch kein Album oder Tour offiziell angekündigt worden ist, wird es wahrscheinlich bei diesem Bühnenauftritt bleiben.

Umfrage: Fast jeder vierte Internetnutzer verwendet „Passwort-Safe“

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Mit 24 Prozent verwendet fast ein Viertel aller Internetnutzer in Deutschland einen sogenannten Passwort-Safes, um den Zugang zu Computern und Online-Diensten zu verwalten. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands Bitkom hervor. „Passwort-Safes sind für Internetnutzer ein gutes Mittel, um viele Kennwörter mit einem hohen Sicherheitsniveau zu generieren und zu speichern„, sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder.

In der Praxis würden viele Nutzer den bequemen Weg gehen und möglichst simple Passwörter für mehrere Dienste einsetzen, was die Sicherheit stark verringert. Der Vergleich mit einer Bitkom-Umfrage aus dem Vorjahr zeigt: Im Juni 2013 nutzten erst 19 Prozent der Internetnutzer entsprechende Programme. „Die NSA-Affäre und die zahlreichen Berichte über Cyberangriffe haben Wirkung gezeigt„, so Rohleder.

Dennoch sei das Bewusstsein für das Thema Internetsicherheit noch immer zu gering ausgeprägt. „Eine breite Anwendung von Hilfsmitteln wie Passwort-Managern steht noch aus.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur

Fitness First steigt in Online-Markt ein

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Die Fitnessstudio-Kette Fitness First Deutschland steigt in den Online-Markt ein: Mit dem Erwerb des Online-Betreibers Newmoove sieht sich das Unternehmen als Pionier in der deutschen Branche. „Wir werden daraus ein hybrides Modell entwickeln, das Offline- und Onlinegeschäft miteinander verschränkt„, sagte Geschäftsführer Stefan Tilk der F.A.Z. (Mittwochsausgabe). „Es gibt in der deutschen Fitnessindustrie niemanden, der das bis heute so hat.“

Fitness First zahle für Newmoove einen „einstelligen Millionenbetrag„. Dieselbe Dimension habe der Umsatz. „Zwischen eins und fünf“ Millionen Euro liege er.

In fünf Jahren sollten es 15 bis 20 Millionen Euro sein. „Ich gehe davon aus, dass der Umsatzanteil vom reinen Onlinegeschäft vielleicht zehn Prozent des Gesamtumsatzes ausmachen wird„, sagte Tilk. Newmoove erziele momentan ein ausgeglichenes Ergebnis, 2019 solle das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) rund zehn Millionen Euro betragen.

Kunden von Fitness First zahlen nach Tilks Worten im Schnitt 55 Euro Mitgliedsbeitrag im Monat, bei Newmoove 9,90 Euro. „Unseren Mitgliedern werden wir aber ein deutlich günstigeres Angebot machen„, sagte Tilk. Sie sollen also einen Rabatt bekommen, wenn sie sich zusätzlich online registrieren.

Eine Kannibalisierung fürchtet er nach eigenen Worten nicht, weil Studio- und Onlinevariante verschiedene Bedürfnisse bedienten: „Wer zu uns in den Club kommen möchte, der soll zu uns kommen. Das Kernerlebnis wird immer der direkte kommunikative Prozess mit dem Trainer oder anderen Mitgliedern sein, daran wird sich nichts ändern„, sagte Tilk. Aber auf der Geschäftsreise, im Urlaub, vielleicht auch bei schlechtem Wetter sollen die Hobbysportler vor dem PC oder, per App, vor dem Mobiltelefon trainieren. Fitness First will auch das Filialgeschäft ausbauen und sich dabei auf sieben große Städte konzentrieren. „Wir planen, in den nächsten Jahren um die 15 Clubs zu eröffnen„, sagte der Unternehmenschef. Zwei, vielleicht drei oder vier der bestehenden 86 Filialen könnten in derselben Zeit geschlossen werden. Fitness First Deutschland wird selbst gerade verkauft. Der Eigentümer, der Investor Oaktree, hat die Investmentbank Lincoln beauftragt, einen Käufer zu finden, wie Tilk bestätigte.
Quelle: dts-Nachrichtenagentur

Raúl Richter: Promi-Status erschwert Partnersuche

Dienstag, 21. Oktober 2014

Nach Ansicht des Schauspielers Raúl Richter erschwert der Promi-Status die Partnersuche. „Für mich ist es auch heute noch kein leichtes Spiel, eine Frau kennenzulernen“, sagte Richter dem Magazin „IN“. In der Schule sei er „erst der Nerd, später der Klassenclown“ gewesen, mit denen wolle keine Frau zusammen sein.

Heute sei er durch seinen Beruf eine öffentliche Person, was die Partnersuche nicht gerade vereinfache, so Richter. Sein Ausstieg bei der Erfolgsserie „GZSZ“ findet er weiterhin richtig. „Nach sieben Jahren hatte sich eine Routine eingeschlichen, die nicht gut für mich war. Dieses Jahr schien für mich die perfekte Zeit.“ Sorgen um seine berufliche Zukunft hat er nicht. „Wenn alle Stricke reißen, habe ich noch immer meine Synchron-Jobs. Mit denen verdiene ich Geld, seitdem ich zwölf bin.“

Quelle: dts Nachrichten